Benefizspiel in Dillingen mit der vatikanischen Nationalmannschaft Benefizspiel in Dillingen mit der vatikanischen Nationalmannschaft 

Benefizspiel: Vatikan-Auswahl unterliegt Profi-Kader in Dillingen

Im Dillinger Donaustadion fand am Freitagabend ein Benefizspiel zwischen der „Charity World Squad“ und der inoffiziellen Nationalmannschaft des Vatikans statt. Rund 750 Zuschauer verfolgten die Begegnung, deren Erlöse schwerkranken Kindern zugute kommen.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Den Anstoß der Partie vollzog der Augsburger Bischof Bertram Meier in seiner Funktion als Schirmherr. Die Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Sponsoring werden zu gleichen Teilen an die Stiftung „Hilfe für kranke Kinder“ der Uni-Kinderklinik Tübingen sowie an „Olis Kinderwelt e.V.“, das Charityprojekt des Nationaltorhüters Oliver Baumann, ausgeschüttet.

Ehemalige Nationalspieler gegen Mitarbeiter des Vatikans

Das sportliche Ergebnis von 7:1 für die „Charity World Squad“ markierte den Verlauf der 90 Minuten. Die von Armin Veh trainierte Auswahl ehemaliger Profis trat mit neun ehemaligen Nationalspielern an, darunter Akteure wie Tim Wiese, Halil Altintop und der dreifache Torschütze Ailton. Ebenfalls im Team vertreten waren Sascha Mölders sowie die Brüder Johannes und Fabian Halbig der Band „Killerpilze“.

Die Auswahl des vatikanischen Fußballverbandes rekrutierte sich aus Mitarbeitern der Vatikanischen Museen, der Schweizergarde, des Petersdoms und des Sicherheitsdienstes. Da der Vatikan kein Mitglied der FIFA oder UEFA ist, nimmt das Team nicht an offiziellen Qualifikationsrunden für Welt- oder Europameisterschaften teil. Geleitet wurde die Begegnung vom ehemaligen FIFA-Schiedsrichter Felix Brych.

Stimmen zur Veranstaltung

Im Anschluss an die Partie empfing Oberbürgermeister Frank Kunz die Teilnehmer in der Stadtgalerie. Bischof Meier wandte sich in einer Ansprache auf Italienisch an die vatikanischen Gäste: „Auch wenn die Mannschaft mit den Ex-Profis das Spiel ergebnistechnisch gewonnen hat, seid auch ihr Sieger. Ihr habt nämlich die Sympathie aller sicher, die euch zugeschaut haben.“

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der neben dem Bischof die Schirmherrschaft übernommen hatte, ließ eine Grußbotschaft übermitteln. Darin betonte er, dass bei dieser Veranstaltung „christliche Werte, die das Fundament des Zusammenlebens in Bayern bilden, tatkräftigen Ausdruck“ fänden. Neben Vertretern aus Kirche und Politik wohnte auch der italienische Generalkonsul Fausto Panebianco dem Ereignis bei.

(pm)

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18. April 2026, 13:32