Österreich: Sportgemeinschaft ruft zu Stille an Karfreitag auf
In einer Pressemitteilung ermutigte der Vorsitzende der DSGÖ, Sepp Eppensteiner, die Gläubigen, um 15 Uhr, der traditionellen Sterbestunde Jesu, eine kurze Schweigeminute einzulegen. Auch außerhalb der Kirchen könne jeder diesen Moment bewusst erleben, so Eppensteiner. Als Zeichen der Verbundenheit legte er nahe, eine Pause einzulegen, das Kreuzzeichen zu machen oder ein kurzes Gebet zu sprechen.
Spirituelle Praxis für den Alltag
Diese einfache Geste könne helfen, den Alltag zu unterbrechen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zudem schlug er eine besondere Form der spirituellen Praxis vor: Wer sich am Karfreitag im Freien aufhalte, könne das sogenannte Jesusgebet in seine Routine einbauen. Dabei werde der Name Jesu mit kurzen, im Stillen gesprochenen Attributen kombiniert. Diese meditative Praxis ermögliche es, körperliche Betätigung mit spiritueller Besinnung zu verbinden, so Eppensteiner.
Die DSGÖ betonte zudem, dass nach Möglichkeit keine Sportveranstaltungen für den Karfreitag angesetzt werden sollten.
(sir – cf)
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