Österreich: Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
Die Visitatoren waren der Benediktiner-Abtprimas Jeremias Schröder sowie Sr. Christine Rod. Nach eingehenden Gesprächen mit 90 Mönchen und externen Personen gaben die beiden Visitatoren dem Stift Vorschläge für eine positive Weiterentwicklung der Gemeinschaft. Konkret brauche es strategische Überlegungen zur Zukunft des Stiftes und eine Reflexion der theologischen und spirituellen Ausrichtung. Auch solle die Identität und das Selbstbild des Stiftes geschärft werden.
Arbeit an der Zukunftsfähigkeit der Gemeinschaft
Das Stift Heiligenkreuz teilte in einer Pressemitteilung mit, dass sich die Mönche des Stifts in den nächsten Monaten und Jahren mit den Anweisungen des Dikasteriums intensiv beschäftigten und damit an einer Vertiefung des Glaubenslebens und der Zukunftsfähigkeit der Gemeinschaft arbeiteten.
Prüfung des Leitungsstils
Das Ordensdikasterium hatte die Visitation im vergangenen Juni beschlossen. Dabei sollte der Leitungsstil der Abtei in ihrer Gesamtheit sowie das persönliche Führungsverhalten des Abtes geprüft werden. Auch der Umgang mit Missbrauch und Fehlverhalten sollten die Visitatoren begutachten. Das Dikasterium forderte das Stift auf, die Apostolische Visitation als einen Ausdruck wohlwollender Unterstützung zu verstehen.
(kap – cf)
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