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Caritas-Wien: „Mütter ansehen, die nichts zum Feiern haben“

Anlässlich des Muttertages am 10. Mai hat die Caritas der Erzdiözese Wien auf die zunehmende Armutsgefährdung von Frauen, speziell Alleinerzieherinnen in Österreich, aufmerksam gemacht.

Steigende Lebenshaltungskosten mit hohen Wohn- und Energiepreisen verschärften die Lage vieler Betroffener aktuell, so die Hilfsorganisation am Dienstag im Rahmen eines Pressetermins in einem Mutter-Kind-Haus in Wien-Brigittenau. Caritasdirektor Klaus Schwertner forderte, „den Blick auf Mütter zu richten, die nichts zum Feiern haben“. Nötig seien rasche politische Maßnahmen, wie die Valorisierung von Familienleistungen und ein Ende des „Wettrennens nach unten“ bei der Kürzung von Sozialhilfen.

Armut hat „Gesicht einer Frau“

Aktuell habe Armut das „Gesicht einer Frau“, so Schwertner mit Blick auf die aktuelle Armutsstatistik: Laut aktuellen Daten gelten rund 600.000 Frauen in Österreich als armutsgefährdet, etwa 121.000 sind erheblich betroffen. Besonders gefährdet sind Alleinerziehende und Kinder.

Deshalb ruft das katholische Hilfswerk zum Muttertag zu Spenden auf.

(kap – pr)
 

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05. Mai 2026, 13:07