Österreich: Steirischer Pfarrer beginnt „soziales Jahr“ in Tansania
Ein weiterer Schwerpunkt ist für ihn das vor rund 100 Jahren von den Jesuiten gegründete Krankenhaus. Um die medizinische Einrichtung besser auszustatten, soll ein Container mit ausgemusterten Krankenhausmöbeln von Graz nach Tansania geliefert werden. Windisch berichtet, dass viele Frauen in Afrika bei der Geburt sterben. Die Geburtshilfe sei daher ein Schwerpunkt des Krankenhauses.
Mehr als 100.000 Euro an Spenden gesammelt
Das Projekt „PAPA Bridge“ – PAPA steht für „Pater Aidam Partnership for Africa“ – wird von Pfarrer Windischs Freund und Gastgeber Pater Aidam geleitet. Über die benötigten Spenden, die über „PAPA Bridge“ abgewickelt werden, werden sämtliche Projekte am Fuße des Kilimandscharo finanziert. Pfarrer Windisch hat „in den letzten sechs Monaten mehr als 100.000 Euro zusammenbekommen“ und zeigt sich dankbar für die weiterhin hohe Spendenbereitschaft. Von den Spenden profitieren zahlreiche Projekte vor Ort, darunter auch eine Wasseraufbereitungsanlage, die täglich 2.500 Flaschen Trinkwasser abfüllen kann. „Das gute Wasser hat man nämlich an Konzerne verkauft – ebenso wie das Erdöl und die Ackerflächen“, kritisiert Windisch.
Gutes im Umfeld der Kirche
(kap - sc)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen..