Die Region hat viele Todesopfer zu beklagen Die Region hat viele Todesopfer zu beklagen 

Vatikan/Italien: Papst informiert sich über Notlage in Bergamo

Papst Franziskus hat sich aus erster Hand über die Lage in der italienischen Provinz Bergamo informieren lassen. In einem Telefonat mit dem Bischof von Bergamo sprach er am Mittwochmorgen allen Kranken und Helfern seine Nähe und Anerkennung aus. Die Provinzen Bergamo und Brescia sind die durch die Corona-Epidemie derzeit am stärksten betroffenen Provinzen Italiens.

Papst tief betroffen

Der Papst habe ihn gebeten, detailliert von der Notlage vor Ort zu berichten, informierte der Bischof von Bergamo, Francesco Beschi, in einem Schreiben im Anschluss an das Telefonat. „Er war sehr betroffen durch das Leid aufgrund der sehr vielen Toten und aufgrund der schmerzhaften Trennung der Familien. Er hat mich gebeten, allen seinen tröstenden Segen zu überbringen, der Gnade, Licht und Stärke bringt.“

Segen und Trost

In den letzten Tagen waren in der Krisenregion hohe Zahlen von Neuinfizierten und Toten vermeldet worden, die Gesundheitsfürsorge droht zusammenzubrechen. In seinem Telefonat brachte der Papst allen Kranken seine Nähe zum Ausdruck. Zugleich äußerte er sich anerkennend denjenigen gegenüber, „die auf unterschiedliche und heldenhafte Weise für das Wohl der anderen wirken: Ärzte, Pfleger, zivile Autoritäten und Gesundheitsbehörden, Ordnungskräfte", so Bischof Beschi.

Weiter dankte Franziskus den Priestern der Region, die mit „pastoraler Fantasie“ den Familien, Alten und Kindern nahe zu sein versuchten - trotz der Epidemie-bedingten Einschränkungen.

(vatican news – pr)
 

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18. März 2020, 23:46