Durch einen russischen Angriff zerstörtes Gebäude in Odessa Durch einen russischen Angriff zerstörtes Gebäude in Odessa  (AFP or licensors)

Papst bittet um Solidarität mit der Ukraine

Eindringlich hat Papst Leo dazu aufgerufen, den Menschen in der Ukraine mit Gebet und konkreter Hilfe nahe zu sein. Insbesondere dankte er für die Initiativen, die von den katholischen Diözesen Polens und anderer Länder gefördert werden.

„Ich rufe alle dazu auf, unsere Brüder und Schwestern in der Ukraine, die schwer unter den Folgen der Bombardierungen leiden, welche erneut auch die Energieinfrastrukturen getroffen haben, mit dem Gebet zu unterstützen“, so Papst Leo in seinem Appell am Ende der wöchentlichen Generalaudienz in der Audienzhalle. Und weiter:

„Ich bringe meine Dankbarkeit für die Solidaritätsinitiativen zum Ausdruck, die in den katholischen Diözesen Polens und anderer Länder gefördert werden und sich dafür einsetzen, der Bevölkerung zu helfen, diese Zeit großer Kälte zu überstehen.“

Verzweiflung bei den Bewohnern des zerstörten Gebäudes in Odessa
Verzweiflung bei den Bewohnern des zerstörten Gebäudes in Odessa   (AFP or licensors)
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Schwere Angriffe auf Energieinfrastruktur

In der Nacht auf Dienstag hatte Russland mit massiven Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine in vielen Landesteilen die Energieversorgung unterbrochen. Bei zweistelligen Minusgraden blieben damit zahlreiche Haushalte ohne Heizungsmöglichkeit. Nur Stunden nach den Angriffen traf NATO-Generalsekretär Mark Rutte zu einem Überraschungsbesuch in Kyiv ein. Videoaufnahmen zeigten, wie er und Präsident Selenskyj an einem Mahnmal für gefallene Soldaten Blumen ablegten. Ein Friedensabkommen zur Beendigung des Krieges werde harte Entscheidungen erfordern, sagte Rutte anschließend in einer Rede vor dem ukrainischen Parlament.

Wie dieser Stunden durch einen auf Insiderinformationen beruhenden Bericht in der Financial Times bekannt wurde, hätten sich die Ukraine und mehrere westliche Partner in der Zwischenzeit darauf geeinigt, mit einer koordinierten militärischen Reaktion innerhalb von 24 Stunden zu antworten, sollte Russland ein eventuelles Waffenstillstandsabkommen dauerhaft verletzen.  

(vatican news - cs)

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04. Februar 2026, 11:10