Beim Austausch der Geschenke: Maltas Präsidentin und Papst Leo XIV. Beim Austausch der Geschenke: Maltas Präsidentin und Papst Leo XIV.  (AFP or licensors)

Leo empfängt Präsidentin von Malta

Die Präsidentin der Republik Malta hat an diesem Montag im Vatikan mit Papst Leo und den Spitzen des Staatssekretariats gesprochen. Schwerpunkte waren dabei die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine, wie der vatikanische Pressesaal anschließend mitteilte.

Zunächst empfing Leo XIV. Myriam Spiteri Debono in Audienz. Danach führte die Präsidentin des Inselstaates im Mittelmeer, der Teil der Europäischen Union ist, Gespräche mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und Erzbischof Paul Richard Gallagher, Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten und internationalen Organisationen. Parolin besuchte vor einem Monat Malta, um das 60-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Inselstaat und dem Heiligen Stuhl zu würdigen. Malta hat als einziges Land in der EU den Katholizismus in der Verfassung als Staatsreligion verankert.

Nahost-Konflikt, Ukraine, Migranten

Neben den kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost und der Ukraine ging es bei den Gesprächen im Staatssekretariat auch um das Thema Migration, wie der vatikanische Pressesaal mitteilte. Malta hat eine der höchsten Migrationsquoten in der EU, mehr als 20 Prozent der Einwohner stammen aus dem Ausland, viele davon sind Bootsflüchtlinge aus Nordafrika. Papst Leo will am 4. Juli die 180 Kilometer von Malta entfernte Mittelmeerinsel Lampedusa besuchen, die als Italiens „Flüchtlingsinsel“ gilt. 

(vatican news – gs)

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02. März 2026, 14:41