Papst Leo traf Erzbischof von Teheran
Das geht aus dem Besuchsprogramm des Papstes von diesem Mittwoch hervor. Über Inhalte des Gespräches, das nach der Generalaudienz stattfand, sowie über weitere Details machte der Vatikan keine Angaben.
Der belgische Ordensmann Dominique Mathieu ist Erzbischof von Teheran-Isfahan und seit Ende 2024 erster Kardinal auf iranischem Boden. Im Iran gibt es sechs katholische Diözesen: vier chaldäische (mit Patriarchatssitz in der irakischen Hauptstadt Bagdad), eine armenische (eben in Isfahan) und eine lateinische, die 2021 Mathieu anvertraut wurde. Zum Kardinal erhob den Minoritenmönch 2024 Papst Franziskus.
Einzige Option: Frieden und Dialog
Mit Kommentaren zur Staatsführung hielt sich der Kirchenmann bisher zurück, auch zur aktuellen Kriegslage gab er keine öffentlichen Stellungnahmen. Im vergangenen Juli hatte Mathieu vor einer weiteren dramatischen Eskalation im Nahen Osten gewarnt. Die einzige Option für die Region seien Frieden und Dialog, so der Erzbischof.
Seit Beginn des Iran-Krieges sind auch die Christen im Iran zunehmend in Bedrängnis. Die christliche Gemeinschaft ist in dem Land eine kleine Minderheit und umfasst mehrere Konfessionen. Mission ist ihnen verboten, immer wieder wurde über Diskriminierung und Verfolgung von Christen berichtet. Die Zahl der Katholiken liegt bei ungefähr 20.000, davon gehört etwa die Hälfte zum lateinischen Ritus.
(vatican news - pr)
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