Papst Leo XIV. Papst Leo XIV.  (ANSA)

Papst in Afrika: Programm der Apostolischen Reise veröffentlicht

Der Vatikan hat am Montag das offizielle Programm für die dritte große Auslandsreise von Papst Leo XIV. veröffentlicht. Vom 13. April bis zum 23. April wird der Pontifex Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea besuchen. Es ist eine Reise der Superlative: Fast täglich steht ein Inlandsflug auf dem Plan, insgesamt sind rund 25 Reden, Predigten und Grußworte geplant.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Nach seinen Reisen in die Türkei, den Libanon und nach Monaco (geplant für Ende März) erfüllt Leo XIV. nun ein Versprechen, das er bereits auf seinem ersten Rückflug aus Beirut gab: den afrikanischen Kontinent zu besuchen – beginnend mit Algerien, der Heimat des heiligen Augustinus.

Station 1: Algerien – Auf den Spuren des Heiligen Augustinus (13.–14. April)

Die Reise beginnt am Montag nach der Osterwoche in Algier. Neben Treffen mit Präsident Abdelmadjid Tebboune steht ein Besuch der Großen Moschee von Algier im Mittelpunkt, eine der größten Gebetsstätten der Welt. Ein besonderes Highlight wird der Besuch in Annaba (dem antiken Hippo, wo Augustinus Bischof war) sein, wo Leo XIV. – selbst Mitglied des Augustinerordens – in der dortigen Basilika eine Messe feiern und sich privat mit seinen Mitbrüdern treffen wird.

Das Logo für die Reise nach Algerien
Das Logo für die Reise nach Algerien

Station 2: Kamerun – Solidarität im „Herzen Afrikas“ (15.–17. April)

In Kamerun besucht der Papst neben der Hauptstadt Yaoundé auch die westliche Stadt Bamenda und die Wirtschaftsmetropole Douala. Das Programm umfasst Besuche in Waisenhäusern und Krankenhäusern sowie ein Treffen mit der akademischen Welt an der Katholischen Universität von Zentralafrika. Das Motto in Kamerun lautet: „Dass alle eins seien“ (Que tous soient un).

Das Logo für die Reise nach Kamerun
Das Logo für die Reise nach Kamerun

Station 3: Angola – Hoffnung und Versöhnung (18.–20. April)

Nach seiner Ankunft in Luanda am 18. April wird der Papst zum Marienheiligtum von Muxima pilgern, um dort mit den Gläubigen den Rosenkranz zu beten. Am 20. April führt ihn der Weg nach Saurimo im Osten des Landes, einer Region, die stark von Binnenflüchtlingen aus Kriegsgebieten geprägt ist. Dort wird er eine Messe unter freiem Himmel feiern und ein Altenheim besuchen.

Das Logo für die Reise nach Angola
Das Logo für die Reise nach Angola

Station 4: Äquatorialguinea – Glaube und soziale Fürsorge (21.–23. April)

Der Abschluss der Reise führt Leo XIV. nach Äquatorialguinea. Neben den protokollarischen Terminen in Malabo wird der Papst einen Campus besuchen, der seinen Namen trägt („León XIV.“), sowie eine psychiatrische Klinik. Besonders intensiv verspricht der 22. April zu werden: Der Papst besucht ein Gefängnis in Bata und gedenkt der Opfer der schweren Explosionskatastrophe von 2021.

Das Logo für die Reise nach Äquatorialguinea
Das Logo für die Reise nach Äquatorialguinea

Symbole der Einheit und des Friedens

Gleichzeitig mit dem Programm veröffentlichte der Vatikan die Logos der Reise. Für Algerien: Zwei Tauben, die aus demselben Kelch trinken – ein Symbol für den christlich-muslimischen Dialog. Für Kamerun: Eine offene Bibel unter dem Kreuz Christi. Für Angola: Die Silhouette des Landes unter einer schützenden Welle Gottes. Für Äquatorialguinea: Eine Darstellung der Familie und die Ankunft der ersten Missionare vor 170 Jahren.

(vatican news)

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16. März 2026, 12:40