Die Audienz im Vatikan Die Audienz im Vatikan  (@Vatican Media)

Papst Leo XIV.: Fähigkeiten und Kompetenzen der Jugend fördern

Zu Beginn der Karwoche hat Papst Leo XIV. am Montag eine Delegation der Stiftung Ausilia empfangen. In seiner Ansprache hob er die Bedeutung hervor, in die Fähigkeiten und Kompetenzen junger Menschen zu investieren, anstatt sie lediglich als „Zahnräder für den kommerziellen Erfolg“ zu betrachten.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Der Papst dankte den Anwesenden für ihr Engagement, das darauf abzielt, Jugendliche bei ihrer Ausbildung und dem anschließenden Einstieg in die Arbeitswelt zu unterstützen. „Nicht in Objekte zu investieren, sondern in die Person, in ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, stellt eine Stärke Ihres Wirkens dar“, betonte er. Durch diesen Ansatz würden die Jugendlichen zu „Protagonisten ihrer eigenen Zukunft“ und nicht als bloße Instrumente innerhalb einer Unternehmensorganisation gesehen.

Gerade im gegenwärtigen Klima der Unsicherheit ermutigte er die Mitglieder der Stiftung, ihre Initiativen fortzusetzen. Der durch die Organisation geförderte Kreislauf aus Wissen und Zusammenarbeit werde sicher „gute Früchte tragen“. Zum Abschluss erteilte er den Anwesenden und deren Angehörigen den Apostolischen Segen.

Hintergrund: Was ist die Stiftung Ausilia?

Die Stiftung Ausilia hat ihre Wurzeln in dem 2013 in Turin gegründeten gemeinnützigen Verein „Ausilia Onlus“. Ziel der Organisation ist es, Barrieren abzubauen, die die Zukunftschancen besonders vulnerabler Jugendlicher einschränken. Was als lokale Initiative begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer Stiftungsstruktur, um eine langfristige soziale Wirkung zu erzielen.

Die Arbeit der Stiftung basiert auf einem Netzwerkmodell, das Institutionen, Unternehmen und Gemeinschaften verbindet. Die Mission lässt sich in fünf Kernbereichen zusammenfassen: Unterstützung bei der persönlichen Entwicklung und Entdeckung individueller Talente; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten als Mittel zur Verringerung von Ungleichheit; Anerkennung der sozialen und beruflichen Integration als Recht, das das persönliche Wohlbefinden und das der Gemeinschaft stärkt; Vermittlung neuer Perspektiven für junge Menschen, die den Anschluss verloren haben, sowie die Zusammenführung von Akteuren, die Chancen bieten können, mit jenen, die Unterstützung benötigen.

Die Stiftung versteht ihre Arbeit nicht als reines Angebot von Gelegenheiten, sondern als Aufbau konkreter, begleiteter Lebenswege, um Autonomie und soziale Inklusion zu generieren.

(vatican news)

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30. März 2026, 11:35