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Papst Leo XIV. an diesem Samstag im Fürstentum Monaco

Der Papst ist an diesem Samstag in Monaco, wo er das Fürstenpaar, die katholische Gemeinschaft und Jugendliche trifft. Höhepunkt ist eine große Messe am Nachmittag.

Nach einem rund zweistündigem Helikopterflug ist der Papst um etwa 9 Uhr in Monaco gelandet. Danach ging es im Auto zum Fürstenpalast, wo er von Fürst Albert II. und Fürstin Charlène empfangen wurde. Im Ehrenhof des Gebäudes fand eine feierliche Willkommenszeremonie statt, vor dem Palast versammelten viele Gläubige, um den Papst zu sehen. 

Die Ankunft in Monaco

Empfang im Fürstenpalast

Papst und Fürst zogen sich dann in den Fürstenpalast für einen privaten Austausch in festlicher Kulisse zurück, bevor sich der Papst danach vom Balkon des Palastes an die Bevölkerung wandte. In einem Eintrag im Ehrenbuch zeigte sich der Papst dankbar für seinen Besuch und erbat für die Fürstenfamilie, die Autoritäten und alle Bürger in Monaco „den reichlichen Segen des Friedens und des christlichen Wohlstands“.

Papst Leo XIV. in Monaco - die Begrüßung

Historisches Ereignis

Der Papstbesuch in dem Fürstentum ist ein historisches Ereignis: Leo XIV. ist der erste Papst der Neuzeit in dem Stadtstaat. Leo folgt einer persönlichen Einladung von Fürst Albert II. von Monaco, der ihn am 17. Januar eingeladen hatte. Die eintägige Reise findet kurz vor Auftakt der Karwoche statt; am Sonntag schon feiert Leo XIV. die Palmsonntagsmesse auf dem Petersplatz.

Grußtelegramme

In einem Grußtelegramm an den Präsidenten der italienischen Republik, Sergio Mattarella, signalisierte der Papst, er wolle mit seiner Reise das christliche Zeugnis und den Aufbau des Gemeinwohls fördern. Er wünsche Italien „spirituellen, zivilen und sozialen Fortschritt“, so Leo XIV. Auch dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und allen Bürgern Frankreichs versicherte der Papst in einem Grußtelegramm „Gebete für Frieden und Wohlstand der Nation“. Es ist üblich, dass der Papst bei Reisen Grußtelegramme an die Nationen absetzt, die er überfliegt.

Papst Leo XIV. in Monaco - das Treffen mit den Katholiken und den Jugendlichen

Vier Ansprachen

In Monaco hält der Papst vier Ansprachen, trifft den Fürsten, die katholische Gemeinschaft und die Jugend. Höhepunkt ist eine große Messe am Nachmittag. Motto der Reise ist der Vers „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ aus dem Johannesevangelium. Radio Vatikan überträgt alle Höhepunkte mit deutscher Live-Kommentierung.

Einer der ältesten Staaten der Welt

Das an der Côte d'Azur gelegene Monaco ist einer der ältesten Staaten der Welt: Seine Ursprünge werden im Allgemeinen auf Francesco Grimaldi zurückgeführt, einem genuesischen Guelfen-Adligen, der 1297 die Burg eines ghibellinischen Rivalen eroberte. Ein Papst war schon vor Ort: Im Jahr 1538 machte Papst Paul III. nach den spanisch-französischen Friedensverhandlungen in Nizza Station in dem Fürstentum.

Katholizismus ist Staatsreligion

Der Katholizismus ist in Monaco Staatsreligion, die Verfassung von 1962 garantiert Religionsfreiheit für die über 38.000 Einwohner, von denen 31.500 Katholiken sind. Die Geschichte der Ortkirche reicht bis ins Jahr 1887 zurück, als Papst Leo XIII. mit der päpstlichen Bulle „Quemadmodum sollicitus Pastor“ das Bistum Monaco gründete. Im nächsten Jahr feiert das heutige Erzbistum sein 140-jähriges Bestehen sowie den 780. Jahrestag der ersten Pfarrei, die am 6. Dezember 1247 von Papst Innozenz IV. mit der päpstlichen Bulle „Pro Puritate“ gegründet wurde.

Erste internationale Reise in diesem Jahr

Monaco ist nach der Vatikanstadt der zweitkleinste Staat der Welt. Die Papstreise in das Fürstentum ist die erste internationale Reise des Papstes in diesem Jahr. Geografisch gehört Monaco zu Europa. Politisch ist der Staat kein Mitglied der Europäischen Union, aber durch Zoll- und Währungsabkommen eng mit Frankreich verbunden.

Im November war Leo XIV. für seine erste internationale Reise als Papst in der Türkei und im Libanon gewesen, im April geht es für zehn Tage nach Afrika, wo Leo vier Länder besuchen will.

(vatican news – pr)
 

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28. März 2026, 07:26