Papst Leo XIV. Papst Leo XIV.  (ANSA)

Papst Leo XIV. telefoniert mit Palästinenserpräsident Abbas

Inmitten der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten hat Papst Leo XIV. am Montagmorgen ein Telefonat mit dem Präsidenten des Staates Palästina, Mahmoud Abbas, geführt. Das Presseamt des Heiligen Stuhls teilte mit, dass das Gespräch auf Initiative von Abbas zustande kam und die dramatische Lage der palästinensischen Bevölkerung im Zentrum stand.

An diesem Montagmorgen erhielt Papst Leo XIV. einen Anruf von Mahmoud Abbas, dem Präsidenten des Staates Palästina, bezüglich der besorgniserregenden Entwicklungen im Nahostkonflikt und der Lebensbedingungen des palästinensischen Volkes.

Im Laufe des Gesprächs bekräftigte das katholische Kirchenoberhaupt das Engagement des Heiligen Stuhls für den Frieden, der durch politischen und diplomatischen Dialog sowie die uneingeschränkte Achtung des Völkerrechts erreicht werden soll.

Zuletzt hatte Leo XIV. Abbas am 6. November im Vatikan empfangen. Anlass war damals das zehnjährige Bestehen des „Grundlagenvertrags zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Staat Palästina“. Den ersten telefonischen Kontakt mit Leo XIV. hatte der palästinensische Politiker im Juli 2025. Damals ging es um den Gaza-Krieg und die Lage im Westjordanland. In dem Gespräch hatte der Papst seinen Appell zur Achtung des humanitären Völkerrechts erneuert und den Schutz der Zivilbevölkerung gefordert.

(vatican news - mg)

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16. März 2026, 13:27