Papst Leo in Angola: Die Highlights Tag 8

Am Montag, dem achten Tag der Reise von Leo XIV. nach Afrika, besuchte der Papst die Menschen in Saurimo, knapp 1000 Kilometer von der Hauptstadt Luanda entfernt.

Die Stadt im Nordosten Angolas ist bekannt für den Diamantenabbau und gilt als eine der am schnellsten wachsenden städtischen Ballungsräume in Angola. Papst Leo besuchte dort ein Altenheim und feierte zu Mittag die Heilige Messe mit 60.000 Menschen. Dabei wandte er sich gegen Ausbeutung und moderne Sklaverei. Er warnte aber die Gläubigen auch vor „falschen“ Glaubensmotiven. Gott dürfe nicht zum „Götzen“ gemacht werden, er sei kein „Guru“, oder „Glücksbringer“, stellte Leo XIV. klar - eine Bemerkung gegen die in rasanter Entwicklung befindlichen Freikirchen. 

Feiernde Menschen in Angola
Feiernde Menschen in Angola   (ANSA)

Zurück in der Hauptstadt Luanda, fand am Montagabend noch eine Begegnung mit den Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und pastoralen Mitarbeitern in der Pfarrei „Unserer Liebe Frau von Fatima“ statt.

Am Dienstag verabschiedet sich Papst Leo von Angola und fliegt weiter nach Äquitorialguinea, der letzten seiner vier Stationen auf der Afrika-Reise. Seine Rückkunft in Rom ist für Donnerstagabend geplant.

(vatican news – gs)

 

Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.

20. April 2026, 18:09