Der verstorbene Kardinal Camillo Ruini Der verstorbene Kardinal Camillo Ruini  (ANSA)

Papst Leo trauert um verstorbenen Kardinal Ruini

Papst Leo XIV. hat anlässlich des Todes von Kardinal Camillo Ruini ein Beileidstelegramm an den Generalvikar für die Diözese Rom, Kardinal Baldassare Reina, gerichtet. In der im Vatikan veröffentlichten Depesche vom 17. Juni 2026 drückt das Kirchenoberhaupt seine Anteilnahme aus und dankt für das Wirken des Verstorbenen, der über viele Jahre hinweg eine zentrale Rolle innerhalb der katholischen Kirche in Italien einnahm.

Mario Galgano - Vatikanstadt

In dem Schreiben übermittelte der Papst dem Bischofsrat, den Angehörigen, dem römischen Presbyterium sowie den Gläubigen sein Beileid. Er würdigte den Lebensweg des emeritierten Generalvikars, der seinen Dienst zunächst in verschiedenen Bereichen des Apostolats in der Diözese Reggio Emilia-Guastalla, später als Weihbischof und schließlich über mehrere Jahrzehnte im Dienst der Diözese Rom sowie der gesamten italienischen Kirche ausübte.

Das Kirchenoberhaupt hob in dem Telegramm die Eigenschaften des Verstorbenen hervor und bezeichnete ihn als einen von Glauben und Intellekt geprägten Geistlichen, der sich durch einen vorausschauenden Blick ausgezeichnet habe. Der Papst verwies dabei insbesondere auf Ruinis Arbeit für die Italienische Bischofskonferenz sowie auf seine Bemühungen um einen Dialog mit der Welt der Kultur. Das Schreiben schließt mit einem Gebet für den Verstorbenen, dem apostolischen Segen für die Trauernden sowie einem Dank an die Personen, die den Kardinal in seiner letzten Lebensphase gepflegt haben.

(vatican news)

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17. Juni 2026, 14:07