Nach dem Erbeben in La Guaira, Venezuela (Agenturbild) Nach dem Erbeben in La Guaira, Venezuela (Agenturbild)  

Papst: Bete weiter für Opfer des Bebens in Venezuela

Papst Leo XIV. ist weiter in Gedanken und Gebeten bei den Opfern der schweren Erdbeben in Venzuela: „Ich gedenke in meinen Gebeten stets der Opfer des Erdbebens und des gesamten venezolanischen Volkes: Möge der Herr es in dieser so schwierigen Zeit stärken", sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Sonntag nach seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz.

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt

Die Zahl der Opfer der Beben in Venezuela ist diesen Sonntag auf fast 3.000 angestiegen. Der Vatikan hatte direkt nach dem Erdbeben in der Küstenregion La Guaira sowie der Hauptstadt Caracas am 24. Juni 2026 über das päpstliche Almosenamt eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 100.000 Euro an die Kirchenleitung des lateinamerikanischen Landes übermittelt. Beim Mittagsgebet mit Papst Leo XIV. diesen Sonntag war ein Universitäts-Chor aus Venezuela auf dem Petersplatz, den das katholische Kirchenoberhaupt anschließend grüßte. Bei dieser Gelegenheit versicherte der Papst auch erneut seine Gebete.  

Papst Leo XIV. am 5.7.2026 nach seinem Angelus-Gebet: Bete weiter für Opfer des Bebens in Venezuela (Audio-Beitrag von Radio Vatikan)

Würdigung eines neuen Seligen in Vietnam

Außerdem ging Papst Leo XIV. nach dem Angelus auf die Seligsprechung eines Priesters in Vietnam, Francois-Xavier Trương Bửu Diệp (1897-1946),  in Tac Say vergangenen Donnerstag (2.7.2026) ein:

„In einem Umfeld von Willkür und Gewalt trat er als Verteidiger der Rechte der Menschen auf und ließ seine Gemeindemitglieder nicht im Stich. Mögen seine Fürsprache und sein Gebet die Arbeiter des Evangeliums stärken, die sich auch heute noch in Situationen der Verfolgung befinden", erklärte Leo XIV..

„In einem Umfeld von Willkür und Gewalt trat er als Verteidiger der Rechte der Menschen auf und ließ seine Gemeindemitglieder nicht im Stich“

Francois-Xavier Trương Bửu Diệp war 1930 zum Seelsorger der Pfarrei Tac Say ernannt worden und hatte sich für seinen Einsatz für Arme und Kranke einen Namen gemacht, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs. 1946 hatte er sich in einem Konflikt mit Kommunisten töten lassen, um andere Christen zu verschonen.

(vatican news - sst) 

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05. Juli 2026, 12:31

Das Angelus ist ein Gebet, dass in Erinnerung an das ewige Geheimnis der Menschwerdung drei Mal am Tag gebetet wird: 6 Uhr morgens, am Mittag und am Abend gegen 18 Uhr, jeweils wenn die Glocken zum Angelusgebet rufen.
Der Name ‚Angelus‘ stammt aus dem ersten Vers der lateinischen Version des Gebets - Angelus Domini nuntiavit Mariae. Es besteht aus der Lesung von drei schlichten Texten, bei denen es um die Menschwerdung Jesu Christi geht, gefolgt jeweils von einem Ave Maria.
Dieses Gebet wird vom Papst auf dem Petersplatz sonntags mittags und an Hochfesten gebetet. Direkt vor dem Gebet legt der Papst kurz die Lesungen des Tages aus. Nach dem Gebet folgen Grüße an die Pilger.
Von Ostern bis Pfingsten wird an Stelle des Angelusgebets das Regina Coeli gebetet, das an die Auferstehung Jesu Christi erinnert. Zum Abschluss dieses Gebets wird das „Ehre sei dem Vater“ drei Mal gesprochen.

Gebet des Angelus / Regina Caeli mit Papst

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