Bischöfe in Peru zu Papstbesuch im November: Einheit, Friede, Hoffnung
Patricia Ynestroza und Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
„Wir hoffen, dass es eine Zeit des Friedens, des Verständnisses und der Brüderlichkeit wird, aber auch eine Zeit, in der wir neue Perspektiven dafür entwickeln, wie wir gemeinsam für das Wohlergehen und das Gemeinwohl in unserem Land arbeiten können“, sagt Bischof Carlos García Camader im Interview mit Radio Vatikan. Die Ankunft des Papstes biete Gelegenheit, Einheit, Frieden und Hoffnung inmitten der Herausforderungen, denen sich die Nation gegenübersieht, zu stärken.
Papst Leo XIV., der vor seiner Zeit als Papst lange Jahre in Peru wirkte, wird vom 11. bis 17. November 2026 seine zweite Heimat besuchen. Der Ordensmann Robert Prevost, der heutige Papst Leo XIV., war dort unter anderem acht Jahre Bischof von Chiclayo. Seit 2015 besitzt er neben der Staatsbürgerschaft der USA auch die peruanische. In Peru besucht Leo im November neben Chiclayo auch Lima, Cusco und Pucallpa, um dort Messen zu feiern, Vertreter der Behörden und verschiedener gesellschaftlicher Gruppen zu treffen und dem peruanischen Volk seine Nähe zu bezeugen.
Die offizielle Ankündigung des Papstbesuchs löste im ganzen Land Begeisterung aus, berichtet der Vorsitzender der Bischofskonferenz: „Die peruanische Kirche nimmt diese Nachricht mit großer Freude und Begeisterung auf. Die Medien haben dies zum Ausdruck gebracht, ebenso wie die Menschen. Wenn wir mit ihnen ins Gespräch kommen, spürt man große Freude und Hoffnung, dass diese Reise unserem Vaterland viele Segnungen bringen möge."
Eine Botschaft, die alle Peruaner vereint
In Bezug auf die Botschaft, die man vom Papst erwartet, erklärt Bischof Carlos García, dass der größte Wunsch der Kirche darin bestehe, dass sein Besuch zur Stärkung der nationalen Einheit beitrage und einen echten Weg der Versöhnung fördere. „Wir hoffen, vom Papst eine Botschaft zu erhalten, die alle Peruaner vereint. Wir bestehen aus vielen Regionen, jede mit ihrer eigenen Geschichte und auch mit ihren eigenen Leiden, und manchmal glauben wir, dass der eine die Situation des anderen nicht versteht“, erklärt er. Das gemeinsame Teilen der Freuden, Leiden und Hoffnungen aller Peruaner könne ermöglichen, eine wahre Gemeinschaft aufzubauen, die vom Geist des Evangeliums inspiriert ist:
„Dass dort, wo ein Bruder leidet, alle leiden. Wenn ein Bruder fröhlich ist, sind wir alle fröhlich. Es geht um das gemeinsame Fühlen aller mit einem einzigen Herzen, indem wir unser Herz für das Wort öffnen, damit es die Wunden heilt: Die Schwierigkeiten, denen wir begegnet sind und die uns auf einem Weg der authentischen Versöhnung und des Friedens begegnet sind."
(vatican news - sst)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen..
