Gallagher in Moskau: Diplomatie und Dialog für den Frieden
Stefano Leszczynski – Vatikanstadt
Dort will der Verantwortliche für die Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen im vatikanischen Staatssekretariat sich mit Vertretern der Russischen Föderation, des Moskauer Patriarchats und der katholischen Gemeinschaft treffen. Zu der diplomatischen Dimension der Reise treten also eine kirchliche Dimension (Treffen mit den Bischöfen und der katholischen Gemeinschaft) sowie eine ökumenische Dimension (Treffen mit Vertretern des Moskauer Patriarchats) hinzu.
Nicht sein erster Besuch an der Moskwa
Gallaghers Programm zeigt den Willen des Heiligen Stuhls, auch in einer der schwierigsten Phasen der internationalen Beziehungen weiter auf Dialog zu setzen. Dabei ist es für den britischen Kurienerzbischof nicht die erste Visite in der russischen Hauptstadt: Sein letzter Besuch dort fand im November 2021 statt. Bei dieser Gelegenheit traf er Ministerpräsident Michail Mischustin, Außenminister Sergej Lawrow und den damaligen Leiter der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion. Seit 2022 wird die Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Patriarchats von Metropolit Antonij geleitet.
Gallagher will auch die katholische Gemeinschaft in Moskau treffen. Dazu wird er Gespräche mit den Bischöfen und Vertretern der örtlichen Gemeinschaft führen, eine Eucharistiefeier leiten und ein Treffen mit dem Klerus sowie Ordensfrauen und Ordensmännern abhalten.
Die katholische Kirche in Russland stellt zahlenmäßig eine Minderheit dar und ist geografisch über ein sehr weitläufiges Gebiet verstreut. Zu ihrer territorialen Organisation gehören die Erzdiözese der Mutter Gottes in Moskau sowie die Diözesen des heiligen Clemens in Saratow, der Verklärung in Nowosibirsk und des heiligen Josef in Irkutsk.
(vatican news)
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