Bischof über Olympia: „Begegnung und Fairness“
Olympia lebe zwar vom Wettkampf, hinter den Spielen stehe aber noch etwas weit Größeres, wird der Bischof in einer Aussendung der Diözese am Mittwoch zitiert. Südtirol werde zu einem Ort der Begegnung für Sportlerinnen und Sportler, für Besucherinnen und Besucher aus vielen Ländern. Diese „Begegnung über Grenzen hinweg, das faire Miteinander, die Achtung vor der Leistung der anderen“ seien für das internationale Großereignis entscheidend, so der Bischof der Diözese Bozen-Brixen.
Friedlicher Wettkampf
„In einer Zeit, in der so vieles trennt, ist es ein Zeichen der Hoffnung, wenn Menschen friedlich zusammenkommen und einander mit Respekt begegnen“, erklärte Muser. Die olympische Idee lade ein, über Unterschiede hinweg Brücken zu bauen – „nicht nur für einen Moment, sondern für unser Zusammenleben“.
Fair mit Niederlagen umgehen
Der Sport könne daran erinnern, „dass Ausdauer, Konzentration und Teamgeist nicht nur auf der Loipe und am Schießstand gefragt sind“. Entscheidend bleibe, wie mit Siegen und Niederlagen umgegangen werde: im sportlichen Wettkampf wie im Leben.
„Wer Mut zeigt, Grenzen anerkennt und anderen mit Achtung begegnet, gibt ein Beispiel, das weit über den Sport hinausreicht“, so Muser, der allen Beteiligten „faire Wettbewerbe, bereichernde Begegnungen und ein offenes Herz, das uns über die Olympischen Spiele hinaus miteinander verbindet“, wünschte.
Die XXV. Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 21. Februar 2026 unter dem Namen Milano Cortina 2026 statt. Dabei ist Südtirol erstmals Austragungsort von Olympia.
(kap – pr)
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