Israel: Behörden bestätigen Status der Caritas Jerusalem
In einer offiziellen Mitteilung der israelischen Behörden wurde festgestellt, dass die strengen Richtlinien für die Registrierung von Organisationen und die Erteilung von Empfehlungen für ausländisches Personal – insbesondere die Bestimmungen für die laufende Übergangsphase – auf die Caritas Jerusalem keine Anwendung finden. Damit werden alle vorangegangenen formalen Auseinandersetzungen zu diesem Thema für nichtig erklärt.
Keine erneute Registrierung erforderlich
Diese Entscheidung bedeutet für die Caritas Jerusalem ein Aufatmen auf administrativer Ebene: Es sind keine weiteren Verfahren zur Neuregistrierung durch das interministerielle Komitee vorgesehen. Damit wird eine bürokratische Hürde beseitigt, die die Arbeit der Organisation in den vergangenen Monaten belastet hatte.
Die Caritas Jerusalem begrüßte das Ergebnis und dankte in einer ersten Reaktion allen Beteiligten, die zu dieser Lösung beigetragen haben. Die Klärung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem die Region von einer tiefen und anhaltenden humanitären Krise gezeichnet ist.
Fokus zurück auf die humanitäre Hilfe
„Diese wichtige Klarstellung ermöglicht es dem Hilfswerk, seinen Dienst an den schwächsten Bevölkerungsgruppen mit größerer Ruhe fortzusetzen“, hieß es vonseiten der Organisation. Angesichts der prekären Lage in den palästinensischen Gebieten und der gesamten Region ist die ungehinderte Arbeit von Hilfsorganisationen für die Versorgung der Zivilbevölkerung essenziell.
In der offiziellen Erklärung der Caritas heißt es dazu: „Die Caritas Jerusalem bestätigt den Erhalt einer offiziellen Mitteilung des israelischen interministeriellen Teams bezüglich ihres Registrierungsstatus. Nach einer erneuten Prüfung wurde festgestellt, dass die Bestimmungen der ‚Richtlinien für die Registrierung von Organisationen und die Ausstellung von Empfehlungen für deren ausländische Mitarbeiter‘ nicht auf die Caritas Jerusalem anwendbar sind.“
(vatican news - mg)
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