Arabien: Gemeindeleben bleibt trotz allem lebendig
In Anlehnung an ein Zitat des Apostels Paulus beschrieb Bischof Martinelli, Apostolischer Vikar von Südarabien, die Lage der Christen auf der Arabischen Halbinsel so: „Alles gereicht denjenigen zum Guten, die Gott lieben" (vgl. Röm 8,28). Diese Haltung ermögliche es den Gläubigen, auch eine unsichere Zeit mit der Kraft der christlichen Hoffnung zu durchleben.
Die christlichen Gemeinden im Vikariat bestehen zum größten Teil aus Arbeitsmigranten. Diese dächten aber trotz der schwierigen Situation nicht daran, wieder in ihre Heimat zurückzukehren, so der Bischof. Die lokalen Behörden unterstützten diejenigen Arbeitnehmer bestmöglich, die aufgrund der derzeitigen Situation nicht arbeiten könnten.
Mehr Menschen in den Kirchen
Auch wenn nach dem Ausbruch des Krieges ein gewisser Rückgang bei Messbesuchen zu spüren gewesen sei, so hätten sich die Gläubigen doch schnell an die Situation gewöhnt. Derzeit seien sogar mehr Menschen als gewöhnlich in den örtlichen Kirchen anzutreffen, so Martinelli. Auch der Bischof selbst hält an seinen üblichen Besuchen in katholischen Pfarreien im Vikariat fest.
(fides – cf)
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