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Honduras: Kardinal fordert besseren Schutz von Migranten in den USA

Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga hat einen besseren Schutz der in den USA lebenden honduranischen Migranten gefordert. Er forderte den Präsidenten von Honduras dazu auf, schnellstmöglich Lösungen zu finden. Andernfalls drohten Abschiebungen und ein Leben in Illegalität.

Mit Blick auf die knapp 1,8 Millionen in den USA lebenden Honduraner appellierte der emeritierte Erzbischof von Tegucigalpa, Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, an den neuen Präsidenten von Honduras, Nasry „Tito“ Asfura, nach Lösungen für Auswanderer zu suchen. Derzeit drohen vielen Hunderttausend Honduranern in den USA ein Leben in Illegalität und die Abschiebung, sollte der „temporäre Schutzstatus“ für Honduraner – eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis – aufgehoben werden.

Präsident Asfura hatte nach eigenen Angaben am Wochenende bei einem Gipfeltreffen lateinamerikanischer Staatschefs in Miami mit US-Präsident Trump unter anderem über die Zukunft des „temporären Schutzstatus“ gesprochen. Dabei vereinbarten sie laut Asfura, "alle Gesetze zu überprüfen."

Honduraner in den USA als wichtiger Stützpfeiler der Wirtschaft

Die im Ausland und vor allem in den USA lebenden Honduraner seien laut Rodriguez Maradiaga ein wichtiger Stützpfeiler der honduranischen Volkswirtschaft. Sie überwiesen jährlich Milliarden US-Dollar an ihre Familien in der Heimat und trügen mit diesen Geldsendungen in hohem Maße zur Gesellschaft bei, so der Kardinal.

(kna – cf)

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10. März 2026, 10:32