Der Nuntius mit Papst Leo Der Nuntius mit Papst Leo 

Nuntius in Angola: Afrika als „gleichberechtigter Partner“

Der päpstliche Nuntius in Angola und auf den Inseln São Tomé und Príncipe hebt nach Papst Leos Etappe in Angola die Gleichberechtigung Afrikas in der Welt hervor. Papst Leo war am Dienstag von Angola nach Äquatorialguinea weitergereist, seiner letzten Reiseetappe.

Wie man sieht, „hat Afrika das Recht, als gleichberechtigter Partner berücksichtigt zu werden. Nicht nur als Kontinent, der das Interesse anderer weckt, sondern auch als Kontinent, der der ganzen Welt eine Botschaft vermitteln kann“, sagte Erzbischof Kryspin Dubiel mit Blick auf Papst Leos Aufenthalt in Angola vom 18. bis 21. April gegenüber Vatican News.

Afrika lebe Werte, die heute oft verloren gingen, wie zum Beispiel den Wert der Familie. „Darüber hinaus ist die Jugend ein Reichtum Angolas, deren Vertreter sehr zahlreich an den Veranstaltungen mit dem Papst teilgenommen haben“, berichtete der Nuntius.

Wichtige Rolle der Katecheten 

Erzbischof Kryspin Dubiel verwies auf die wichtige Rolle die Katecheten in der angolanischen Kirche, die sich um Gemeinden kümmerten, die nicht von Priestern erreicht würden. „Einer der Bischöfe erzählte mir, dass er ein Dorf besucht habe, in dem seit fünf Jahren keine Heilige Messe mehr gefeiert worden sei.“ Die Katecheten dienten den Gemeinden oft „ohne jegliche finanzielle Unterstützung“ – „sie tun dies aus innerer Überzeugung und aus dem Gefühl heraus, am Leben der Kirche teilzuhaben“.

Er persönlich habe sich dafür eingesetzt, dass der Papst Saurimo besuche, wo viele Menschen in Armut leben, obwohl diese Region über natürliche Reichtümer verfügt. Dort lebten nur etwa zwölf Prozent Katholiken, und die Menschen seien dem Einfluss von Sekten ausgesetzt.

Viel positive Energie

Der Besuch des Papstes habe in Angola „viel positive Energie, guten Willen und die Ermutigung hinterlassen, weiterhin an den Werten festzuhalten, die von der katholischen Kirche verkündet werden“. Leo habe dazu ermutigt, nicht passiv zu bleiben, sondern den Glauben im täglichen Leben zu bekennen und zu leben.

(vatican news – pr)

 

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22. April 2026, 17:19