Mexikanische Fußballfans feiern am Donnerstag im Stadion von Mexiko-Stadt Mexikanische Fußballfans feiern am Donnerstag im Stadion von Mexiko-Stadt  (ANSA)

Mexiko: Blaue Karte

„Blaue Karte: Null Toleranz gegenüber sexueller Ausbeutung von Kindern“: So heißt eine Initiative des UNO-Kinderhilfswerks Unicef und des mexikanischen Bundesstaats Chiapas.

Auch der Familien-Entwicklungsverband „Dif Chiapas“ ist daran beteiligt. Die Initiative soll Prävention, Anzeige und Hilfe in Risikosituationen stärken, von denen Kinder und Jugendliche im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 betroffen sein könnten.

Die Initiative ist Teil einer landesweiten mexikanischen Kampagne. An ihr sind Landes- und Kommunalregierungen, internationale Organisationen sowie strategische Sektoren wie Tourismus, Hotellerie und Verkehr beteiligt.

Hohe Personenmobilität

Die Fußball-WM wird nicht nur in Kanada und den USA, sondern auch in Mexiko ausgetragen. Das führt zu einem Zustrom von Touristen und hoher Personenmobilität. Unter diesen Umständen sollen Kinder und Jugendliche vor Missbrauch geschützt werden.

Bereits aktiv ist die Initiative in Mexiko-Stadt, Baja California, Quintana Roo, Yucatán, Nuevo León und Jalisco.

(sir – sk)

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19. Juni 2026, 13:02