Myanmar: Überschwemmungen verschärfen humanitäre Krise
Tagelange Regenfälle haben seit Anfang Juli in weiten Teilen Myanmars Flüsse über die Ufer treten lassen. Betroffen sind Regionen im Süden, Zentrum und Westen des Landes.
Im Bundesstaat Rakhine gilt bis zum 23. Juli die höchste Hochwasserwarnstufe. Dort sind nach Angaben des Global Flood Awareness System mehr als 100 Dörfer überflutet, rund 100.000 Menschen sind betroffen. Gesundheitskräfte warnen zudem vor einem erhöhten Risiko von Denguefieber und anderen durch Mücken übertragenen Krankheiten.
Schwere humanitäre Krise
Die Überschwemmungen verschärfen die humanitäre Krise in Myanmar, das seit dem Militärputsch von 2021 von bewaffneten Auseinandersetzungen geprägt ist. Nach Angaben lokaler Quellen setzte das Militär seine Luftangriffe auch in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten fort. Bei einem Angriff auf das Dorf Kular Chaung im Township Gwa im Bundesstaat Rakhine starben demnach am 10. Juli drei Zivilisten, darunter ein dreijähriges Kind.
(ucanews – gs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen..