Spanien: Kirche hilft Betroffenen der Waldbrände
Die Diözese Getafe weitete ihre Hilfsmaßnahmen für Evakuierte aus. Dem Portal Religion Digital zufolge besuchte Weihbischof José María Avendaño an diesem Wochenende mehrere Notunterkünfte. Dort sprachen er und die Vertreter der Caritas mit den Betroffenen, die ihre Häuser wegen der heranrückenden Flammen verlassen mussten. Er dankte den Einsatzkräften und Freiwilligen und sicherte allen zusätzliche Unterstützung der Kirche zu.
88.000 Menschen evakuiert
In den Regionen Madrid und Ávila mussten nach Angaben des Bischofs von Getafe, Ginés García Beltrán, mittlerweile circa 88.000 Menschen vor den Waldbränden evakuiert werden. Wie das Portal cope.es berichtet, stellt auch das Bistum Ávila den Behörden seine Einrichtungen zur Verfügung. Zusätzlich soll es das Priesterseminar und das Exerzitienhaus für die Aufnahme Evakuierter und als Ruhe- oder Duschmöglichkeiten für Einsatzkräfte angeboten haben. Zudem wurden die Pfarrsäle der gesamten Diözese bereitgestellt. Die Priester der Provinzhauptstadt wurden gebeten, Gemeinderäume und Kirchen für die Hilfsmaßnahmen offen zu halten.
Landesweite Solidaritätsbekundungen
Wegen der Waldbrände fanden an diesem Wochenende landesweit Solidaritätsbekundungen und Gebetsinitiativen von Pfarreien statt. So auch beim Jakobusfest in Santiago de Compostela. Dort gedachte Erzbischof Francisco José Prieto Fernández der Betroffenen und sprach Einsatzkräften und Evakuierten seine Nähe aus.
Begünstigt durch anhaltende Hitze, Trockenheit und starken Wind erlebt Spanien im Augenblick eine Serie großflächiger Brände. Tausende Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, in mehreren Regionen kam es zu Evakuierungen.
(kna - sc)
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