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Bischof Kohlgraf betont Wert der Kinderhospizarbeit

Zum Tag der Kinderhospizarbeit an diesem 10. Februar hat der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf die unverzichtbare Rolle dieser Begleitung für betroffene Familien hervorgehoben. In einer Stellungnahme würdigte der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) den Dienst als Zeichen „gelebter Mitmenschlichkeit“.

In einem Beitrag in den sozialen Medien der DBK erklärte Kohlgraf an diesem Dienstag: „Kinderhospizarbeit bedeutet, Familien in einer der schwersten Phasen ihres Lebens nicht allein zu lassen. Sie schenkt Zeit, Aufmerksamkeit und Nähe – dort, wo Worte oft fehlen und Sorgen übermächtig werden.“

Ein Anker in der Erschütterung

Wenn ein Kind schwer erkrankt oder stirbt, gerieten laut Kohlgraf alle vertrauten Sicherheiten ins Wanken. In dieser existentiellen Krise schaffe die Hospizarbeit „Räume, in denen Trauer, Hoffnung und Liebe ihren Platz haben dürfen“. Besonders wichtig seien in diesen Momenten Menschen, die nicht wegsehen, sondern bleiben und zuhören.

Der Bischof betonte, dass sich in diesem Engagement ein tiefes christliches und menschliches Grundverständnis zeige: „Füreinander da zu sein, Leid nicht auszublenden und jedem Leben Würde bis zuletzt zuzusprechen.“ Damit unterstreicht die Kirche die Bedeutung einer ganzheitlichen Begleitung, die weit über die rein medizinische Versorgung hinausgeht.

Hintergrund: Der 10. Februar

Der Tag der Kinderhospizarbeit wurde im Jahr 2006 vom Deutschen Kinderhospizverein ins Leben gerufen. Er findet seither jährlich am 10. Februar statt, um die Bevölkerung für das Thema der unheilbar erkrankten Kinder und deren Familien zu sensibilisieren und die Arbeit der ambulanten und stationären Kinderhospize bekannter zu machen.

Grüne Bänder gelten bundesweit als Symbol für diesen Tag und drücken die Solidarität mit den betroffenen Familien aus.

(kna - mg)

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10. Februar 2026, 15:58