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Schweiz: Abtbenediktion in Saint-Maurice am 19. März

Die Abtbenediktion des neuen Abtes von Saint-Maurice, Alexandre Ineichen, wird am Hochfest des heiligen Josef, 19. März, in der Basilika der Abtei gefeiert. Das wurde jetzt bekanntgegeben.

Während der Vesper um 16.30 Uhr, die der neue Abt selbst leiten wird, werden – seinem ausdrücklichen Wunsch entsprechend – die Opfer von Missbrauch besonders geehrt.

Mit der Benediktion bekräftigt die Kirche Gottes Zusage, den Abt in seinem Amt zu schützen und zu leiten. Die Feier ist das öffentliche Zeichen dafür, dass Ineichen sein Amt übernommen hat und von der Kirche als Abt anerkannt ist. Nach der Wahl durch das Abteikapitel, der Bestätigung durch den Heiligen Stuhl und der Amtsübernahme am 2. Januar dieses Jahres bildet die Abtbenediktion den Abschluss des Ernennungsprozesses für den Nachfolger von Jean Scarcella.

Drei Bischöfe anwesend

Gemäss kirchlicher Tradition wird die Abtbenediktion in Gegenwart mehrerer Bischöfe gefeiert. Dies unterstreicht die Verbundenheit der Territorialabtei Saint-Maurice mit den benachbarten Diözesen sowie ihre volle Gemeinschaft mit der Weltkirche. Aus diesem Grund wird die Benediktion von Erzbischof Martin Krebs, Apostolischer Nuntius und Vertreter des Papstes in der Schweiz, geleitet. Die Bischöfe Charles Morerod von Lausanne, Genf und Freiburg (er ist auch Präsident der Schweizer Bischofskonferenz) sowie Jean-Marie Lovey von Sitten werden konzelebrieren.

Anerkennung der Opfer und kultureller Wandel

Alexandre Ineichen und der Abteirat wollen einen kulturellen Wandel in Gang setzen, der darauf abzielt, die Opfer von Missbrauch in vollem Umfang anzuerkennen sowie Situationen zu erkennen und zu verhindern, die zu jeglicher Form von Missbrauch führen können. Die Umsetzung dieses Wandels ist eine zentrale Priorität des neuen Abtes. Deshalb wird den Opfern an diesem Tag besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

(pm – sk)
 

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04. Februar 2026, 14:30