Unser Filmtipp: Fassaden
Der Dokumentarfilm greift vier Geschichten auf und lässt diese aus dem Off vortragen und ohne klare Abgrenzung ineinander übergehen, wodurch Muster erkennbar werden. Hinzu kommen die Aussagen von Menschen, die als Polizisten, Ärzte, Sozialarbeiter, Psychologen oder Anwälte beruflich mit den Taten konfrontiert sind. Diesen Berichten liegt ein aufklärender, mitunter etwas informationsüberladener Gestus zugrunde, der sich von den Leidensgeschichten abhebt. Diese werden mit der Choreografie eines Tanzpaares kontrastiert, das den gewaltsamen Inhalt aufgreift, allerdings eher ablenkend als erkenntnisfördernd wirkt. Als Einstieg in das bedrückende Thema oder in eine vertiefte Auseinandersetzung damit ist der Film dennoch lohnend. - Ab 16. (FilmDienst)
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*Redaktioneller Hinweis: Die rezensierten Filme werden durch den Filmdienst ausgesucht und bearbeitet. Die Katholische Filmkommission für Deutschland ist die Herausgeberin des Portals Filmdienst.de. Sie ist ein Gremium, das im Auftrag der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz arbeitet.
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