Kirchenvertreter erinnern an Papst Franziskus
Von Beginn an habe Franziskus allein schon durch die Namenswahl eine „Neuausrichtung des Papsttums" angezielt: „Keine auf sich selbst bezogene Kirche, sondern eine Kirche im missionarischen Aufbruch an die Peripherien“, so Kasper in einem Gastbeitrag für das Portal „communio.de“. Papst Franziskus habe die Tür für ein grundsätzliches Verständnis der Moral und der Pastoral im Horizont der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes geöffnet, so Kasper mit Blick auf das Schreiben „Amoris laetitia“.
Anlass der Äußerungen ist der erste Todestag von Papst Franziskus, der am 21. April 2025 - der Ostermontag im vergangenen Jahr - verstorben war.
Akzente durch Zeichen
Kardinal Schönborn erinnerte im Interview mit der österreichischen Nachrichtenagentur „Kathpress“ an die erste Reise des Papstes auf die Flüchtlingsinsel Lampedusa. Papst Franziskus habe mit solchen Zeichen Akzente gesetzt. Etwa auch, als er als erstes europäisches Land Albanien, ein Armenhaus des Kontinents, besuchte. Auch das synodale Element der Kirche habe Papst Franziskus in den Fokus gerückt.
Beide Kirchenvertreter betonten, dass das Erbe von Papst Franziskus bei Papst Leo XIV. in guten Händen sei. Er führe es in eigener Weise und mit eigenen Akzenten weiter, so Kasper.
„Papst-Franziskus-Fond"
Missio Aachen richtete anlässlich des ersten Todestages den Papst-Franziskus-Fonds mit 500.000 Euro ein. Angeregt durch dessen Umweltenzyklika „Laudato si“ will der Fonds Projekte im globalen Süden zum Umwelt- und Klimaschutz und zur Milderung der sozialen Folgen des Klimawandels unterstützen.
(kap/pm – cf)
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