Priesterweihe im Petersdom Priesterweihe im Petersdom  (ANSA)

Österreich: Initiativen zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen

Die Kirche in Österreich begeht den 63. Weltgebetstags um geistliche Berufungen am 26. April mit vielfältigen Initiativen. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „In der Liebe verwurzelt.“ Der zuständige österreichische Bischof rief zu Mitfeier und Beteiligung an diesem Weltgebetstag auf.

Berufung sei eine Einladung an alle Menschen. Gott wolle jeden Menschen zu einem erfüllten Leben führen. Wer sich darauf einlasse, werde nicht ärmer, sondern reicher, so der Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer, der zuständige Referatsbischof der österreichischen Bischofskonferenz. Der Weltgebetstag wird jährlich am vierten Sonntag in der Osterzeit, dem „Sonntag des Guten Hirten“, gefeiert.

Viele Angebote

Österreichweit laden die Diözesen am 26. April zu Gottesdiensten und Begegnungen ein. Die Diözesen Feldkirch und Gurk feiern die Bischöfe Messen mit anschließender Agape, in Salzburg gibt es einen Einkehrnachmittag im Priesterseminar. Auch der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl warb für geistliche Berufungen in einer von Krisen geschüttelten Welt. „Mittendrin in einer Welt, die dringend Halt sucht, braucht die Welt geistliche Berufungen", sagte Krautwaschl bei einer Priesterwallfahrt der Diözese Graz-Seckau am 22. April.

Berufung als dynamischer Reifungsprozess

In Rom hatte Papst Leo zuletzt angemahnt, dass Berufung kein statisches Ziel, sondern ein Weg und ein dynamischer Reifungsprozess sei, der aus einem Dialog mit Gott entstehe. Er rief in einer vom Vatikan veröffentlichen Botschaft junge Menschen dazu auf, durch Gebet darauf zu hören, welche Form der Berufung Gott für sie bereithält.

(kap – cf)

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23. April 2026, 12:34