Deutsches Hilfswerk startet Pfingstaktion für Osteuropa
Der Bischof äußerte sich zum Start der bundesweiten Pfingstaktion der katholischen Organisation zur Unterstützung von Menschen in Osteuropa. Die Renovabis-Pfingstaktion steht diesmal unter dem Leitwort "zusammen_wachsen. damit Europa menschlich bleibt". Damit will das Hilfswerk Spaltungstendenzen in seinen 29 Partnerländern und in Deutschland entgegenwirken. Die Aktion endet mit der Pfingstkollekte in allen Pfarrgemeinden Deutschlands am 24. Mai.
Meier führte aus: Menschen im Osten Europas und in Zentralasien erführen als praktizierende Christinnen und Christen oft politische und gesellschaftliche Repression. In Sachen Arbeitsplatz und Gesundheitsversorgung seien sie schlechter gestellt, oder akut gefährdet von sozialen Unruhen, Bürgerkrieg oder, wie im Fall der Ukraine, einem jahrelangen Abnutzungskrieg. Für sie sei der Glaube an Jesus Christus und seine Botschaft vom Reich Gottes existenziell.
Der Bischof betonte: „Hilfe zur Selbsthilfe setzt Fähigkeiten frei, stärkt das Selbstbewusstsein und macht weniger anfällig für populistische Ideologien, die im Zusammenhang mit der rasanten Säkularisierung Europas immer mehr Raum gewinnen und ihrerseits auf 'Menschenfang' aus sind." Meier mahnte, "den Vereinfachern und Einflüsterern unserer Tage" die Botschaft Jesu von der alle umfassenden Nächstenliebe entgegenzusetzen.
Renovabis wurde 1993 auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken von der Deutschen Bischofskonferenz gegründet. Seither hat die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa nach eigenen Angaben mit mehr als 920 Millionen Euro fast 27.500 Projekte von Partnern unterstützt. Das Hilfswerk hat seinen Sitz in Freising bei München.
(kna – gs)
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