Interreligiöser Pavillon beim ESC Wien: Sinn und Begegnung im Trubel
Es gab Gespräche, Informationen und die Möglichkeit, eine Friedensbotschaft zu hinterlassen. An der „Wall of Hope" wurden rund 220 Botschaften von Liebe und Toleranz von Menschen aus aller Welt hinterlassen, berichtet die Erzdiözese. Viele Menschen suchten Halt, Orientierung, Zuversicht und echte Begegnung, wobei der Glaube und der spirituelle Weg wichtige Antworten liefern könnten.
Was Menschen über Religionen, Kulturen und Länder hinweg verbindet
Nicht das Trennende sei in den Vordergrund getreten, „sondern das, was Menschen über Religionen, Kulturen und Länder hinweg verbindet", zogen die Veranstalter Resümee: Frieden, Würde, Hoffnung, Mitgefühl und der Wunsch nach einem guten Miteinander.
Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften waren während der Dauer des Eurovision Song Contest im interreligiösen Pavillon gemeinsam präsent, kamen mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und machten dabei sichtbar, was interreligiöser Dialog konkret bedeuten kann: „zuhören, fragen, erzählen, einander ernst nehmen", hieß es weiter. Auch die beteiligten Gemeinschaften hätten die Initiative als Bereicherung erlebt.
Hintergrund
Initiiert wurde das Projekt von Mitarbeiterinnen des Pastoralamtes der Erzdiözese Wien. Die Umsetzung erfolgte durch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften, etwa dem Buddhismus, Judentum, Bahá'í, Sikhismus, Islam sowie unterschiedlicher christlicher Konfessionen, in Kooperation mit der Stadt Wien und der kirchlichen Initiative „Denk Dich Neu".
(kap - sst)
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