Digitalminister zu Papstschreiben: Mehr eigene ethische KI
Der deutsche Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) fordert mehr Künstliche Intelligenz aus Deutschland und Europa. Er bezog sich in der „Rheinischen Post" auf die Enzyklika „Magnifica humanitas" (Großartige Menschheit) zum Thema KI von Papst Leo XIV., die das katholische Kirchenoberhaupt am Pfingstmontag persönlich der Welt vorgestellt hatte.
„Wenn wir wollen, dass Technologie dem Menschen dient, dann müssen wir sie selbst gestalten. Nicht nur regulieren. Sondern entwickeln, prägen und verantworten", sagte Wildberger der „Rheinischen Post". Ethische KI aus Deutschland und Europa sei „eine Voraussetzung für demokratische Selbstbestimmung im digitalen Zeitalter."
Papst Leo XIV. fordert in seiner Enzyklika unter anderem strengere Richtlinien, ohne aber die Technologie grundsätzlich abzulehnen. Er warnt vor einer Entmenschlichung durch verfehlte Nutzung und dringt auf eine breitere gesellschaftliche Kontrolle von KI.
(kna - sst)
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27. Mai 2026, 15:01