Schweizer Bischof warnt vor übergriffiger Glaubensvermittlung
Zugleich spricht der Bischof von einem „erfreulichen" Phänomen: Immer mehr Menschen entdeckten den Glauben. Viele hätten jedoch nur bruchstückhafte Kenntnisse des Christentums. Oft fehle ihnen die religiöse Sprache; andere könnten einzelne Glaubensinhalte nicht zu einem Ganzen zusammenfügen. Die Kirche könne solche Menschen nicht mit fertigen Formeln abspeisen, betont Morerod.
Vielmehr müsse sie den Glauben so verkünden, dass Menschen ihn aus ihrer eigenen Lebenswelt heraus verstehen und sich ihm frei anschließen könnten. Entscheidend seien persönliche Begleitung und die Achtung individueller Glaubenswege.
(kna – gs)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.