Caritas Österreich: Klimakrise längst auch soziale Krise
„Extreme Hitze darf nicht darüber entscheiden, wer geschützt ist und wer nicht. Gerade Menschen ohne kühlen Rückzugsort brauchen jetzt unsere besondere Unterstützung", so Tödtling-Musenbichler. Als besonders vulnerabel bezeichnete die Hilfsorganisation obdachlose Menschen, ältere Alleinlebende, chronisch Kranke und Familien mit kleinen Kindern.
Politik gefordert
Die Caritas hat ihre Hilfsmaßnahmen auch mit grundsätzlicher Kritik an der bisherigen Klimapolitik verbunden. „Eines wird immer deutlicher: Die Klimakrise ist längst auch eine soziale Krise - und jene Menschen, die am wenigsten zu ihrer Entstehung beigetragen haben, leiden oft am stärksten unter ihren Folgen", schreibt Schwertner in sozialen Medien. Und weiter: „Die politische Debatte bleibt hinter der Realität zurück, wenn extreme Hitze als unangenehmes Sommerwetter behandelt wird. Tatsächlich haben wir es mit einer Krise zu tun, die Menschen krank macht und Menschenleben gefährdet."
Caritas-Klimaoasen
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen..