Neuer Nuntius in Deutschland tritt Amt offiziell an
In der Villa Borsig in Berlin überreichte der Niederländer van Mengen das päpstliche Beglaubigungsschreiben an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Beide führten auch ein kurzes persönliches Gespräch.
Seit Mitte Juni in Berlin
Bereits Mitte Juni war van Megen in Berlin eingetroffen. Empfangen wurde er damals unter anderem vom Vize-Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Michael Gerber, und dem Berliner Erzbischof Heiner Koch.
„Erster unter Gleichen"
Als Vertreter des Heiligen Stuhls in Deutschland folgt der 64-jährige Niederländer auf den im April in den Ruhestand verabschiedeten Erzbischof Nikola Eterovic. Dieser war seit 2013 Papst-Botschafter in Deutschland und stand zugleich in dieser Funktion als Ehrenältester – Doyen – dem Diplomatischen Korps vor. Traditionell ist der Nuntius in Deutschland Doyen des Diplomatischen Korps. Unter den Botschaftern in Berlin ist er damit eine Art „Erster unter Gleichen“.
Hubertus van Megen empfing 1987 die Priesterweihe und trat 1994 in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls. Nachdem er 2014 zum Erzbischof geweiht wurde, arbeitete er als Nuntius im Sudan und in Eritrea. Papst Franziskus ernannte ihn 2019 zum Nuntius in Kenia und im Südsudan sowie zum ständigen Beobachter des Heiligen Stuhls bei mehreren UN-Organisationen.
(domradio – sc)
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