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Schwestern versorgen Hunderte von Binnenflüchtlingen in Xai-Xai, Mosambik, nach den Überschwemmungen mit Lebensmitteln Schwestern versorgen Hunderte von Binnenflüchtlingen in Xai-Xai, Mosambik, nach den Überschwemmungen mit Lebensmitteln  #SistersProject

Mosambik: Missionsschwestern leisten Hilfe für Hochwasseropfer

Im Dienst der Schwächsten versorgen die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Mosambik Hunderte von Menschen, die durch verheerende Überschwemmungen in Xai-Xai im Süden Mosambiks vertrieben wurden, mit Nahrung, Unterkunft und geben ihnen ihre Würde zurück.

Von Sr. Christine Masivo CPS

In vielen Teilen der Welt sind Küstengebiete anfällig für überraschende Überschwemmungen, die verheerende Schäden anrichten, Menschen vertreiben und das tägliche Leben lahmlegen. In Maputo, der Hauptstadt Mosambiks, und in der Region Limpopo, wo die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut seit einem Jahrzehnt tätig sind, waren die Bewohner von den jüngsten Überschwemmungen betroffen, und die Schwestern sprangen sofort ein, um konkrete Hilfe zu leisten.

Dienste und Programme

Im Laufe der Jahre hat sich ihr Wirkungsbereich auf mehrere Provinzen des Landes ausgeweitet, darunter Maputo, Gaza, Tete und Nacala. Sie sind in den Bereichen Landwirtschaft, Bildung, Gesundheitswesen, Sozialarbeit und Seelsorge tätig und führen darüber hinaus Programme für Waisenkinder und schutzbedürftige Kinder, ältere Menschen, unterernährte Menschen sowie Menschen mit HIV durch. Die Schwestern setzen sich konsequent für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen ein und bringen den von Not betroffenen Gemeinschaften Hoffnung.

Hochwasseropfer stehen in den Lagern für Lebensmittel Schlange
Hochwasseropfer stehen in den Lagern für Lebensmittel Schlange

Hochwasseropfer in Xai-Xai

Die Schwestern widmen sich dem Dienst an den schutzbedürftigsten Mitgliedern der Gesellschaft, wenden sich den Ausgegrenzten zu und setzen sich für die Würde jedes einzelnen Menschen ein., Sie Regionaloberin Sr. Lígia Alberto Muianga berichtet, dass »schwere Überschwemmungen Teile der Provinz Gaza heimgesucht haben, wodurch viele Familien im Bezirk Xai-Xai, insbesondere in ihrem Viertel, obdachlos wurden und dringend Hilfe benötigten«. Viele Gemeinden waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen, da das steigende Wasser ihre Umgebung unsicher machte.

1.600 Binnenflüchtlinge unterstützt

Als Reaktion auf diese Krise ergriffen die Schwestern die Initiative, um den Menschen zu helfen, die unter diesen unerträglichen Bedingungen lebten. Nachdem die Opfer von den lokalen Behörden aus Sicherheitsgründen in Schulen und große Notunterkünfte umgesiedelt worden waren, ermittelten die Schwestern die bedürftigsten Gebiete in ihrer Nachbarschaft und halfen etwa 1.600 Vertriebenen, die Zuflucht suchten, darunter fast 600 Kinder. Viele kamen mit kaum mehr als den Kleidern, die sie am Leib trugen, und waren am Boden zerstört, nachdem sie ihre Häuser, ihren Besitz und ihre Lebensgrundlage verloren hatten.

Ein Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen
Ein Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen

Hilfseinsatz und Mitgefühl

Da sie die Dringlichkeit der Lage erkannten, begannen die Schwestern, dreimal pro Woche Nahrungsmittelhilfe für die Betroffenen zu organisieren. Sie bereiteten in ihrem Kloster Mahlzeiten zu, transportierten diese zu den Notunterkünften und verteilten sie an die vertriebenen Familien. Die humanitäre Hilfe beschränkte sich nicht allein auf die Ordensschwestern. Inspiriert von ihrem Engagement schlossen sich mehrere Frauen aus der Umgebung den Bemühungen an und halfen ehrenamtlich bei der Zubereitung und Verteilung der Mahlzeiten. Die Ordensschwestern erkannten zudem weitere Bedürfnisse jenseits von Nahrung und Unterkunft, wie beispielsweise Hygieneartikel und Kleidung, und setzten sich für die Sicherheit der Betroffenen ein.

Ein offenes Ohr für die Sorgen

In den Räumlichkeiten wurden Matratzen aufgestellt, damit sich die Familien ausruhen können, während sie darauf warten, dass das Hochwasser zurückgeht und das Leben wieder seinen gewohnten Gang nimmt. Die Schwestern haben zudem die lokalen Gemeinschaften und Partner sensibilisiert und um zusätzliche Unterstützung gebeten, um die dringendsten Bedürfnisse zu decken. »Bei ihren Besuchen in den Notunterkünften nehmen sich die Schwestern Zeit, den Sorgen der vertriebenen Familien zuzuhören und ihre dringendsten Bedürfnisse einzuschätzen. Ihre Anwesenheit spendet Trost und lindert ihre Not«, sagt Sr. Ligia.

Hoffnung im Leid

Die Anwesenheit der Schwestern ist in dieser Zeit des Leidens zu einem Leuchtfeuer der Hoffnung geworden. Ihr Engagement spiegelt den Kern ihres Charismas wider: den Ausgegrenzten und Leidenden beizustehen und dort Würde wiederherzustellen, wo Hoffnungslosigkeit herrscht. Durch ihre einfachen, aber wirkungsvollen Taten – das Zubereiten von Mahlzeiten, Besuche in Notunterkünften und die Begleitung der Vertriebenen – verkörpern die Schwestern weiterhin eine Sendung, die sie seit über einem Jahrhundert in Mosambik leitet. Ihre mitfühlende Präsenz unter den Ausgegrenzten bringt Heilung dorthin, wo Menschenleben verwundet wurden.

(vatican news)

 

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24. Juli 2026, 10:14