Bischof Feige: Keine Gemeinsamkeiten zwischen AfD und Kirche
Mit Blick auf queere Menschen und das Segnen homosexueller Paare habe die Kirche sicher eine Entwicklung hinter sich, sagte Feige in einem Podcast der „Mitteldeutschen Zeitung“ und der „Volksstimme“. Aber die große Tendenz sei, „dass wir da offen sind für jeden Menschen, und jeden Menschen achten in seiner Art und Weise, in seiner Sexualität und in seiner Selbstbestimmung“. In ihrem Parteiprogramm setzt sich die AfD primär für die klassische Kernfamilie ein. Feige äußerte sich im Podcast „2,1 Millionen“ der beiden Zeitungen.
Eine Grenze
In der Bundesrepublik hätten Priester oft von der Kanzel herunter gepredigt, die CDU zu wählen, so Feige weiter. Inzwischen sei man offen für alle demokratischen Parteien. „Katholisch heißt nicht unbedingt konservativ, sondern kann auch liberal bedeuten, sozial, ökologisch, lokal, universal und mehreres miteinander verbinden.“ Die Einstufung der AfD in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem markiere jedoch eine Grenze.
(kna – pr)
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