Ernannter Eichstätter Bischof: Wollte als Kind Archäologe werden
Der Weg auf den Bischofsstuhl verlief für den bisherigen Freiburger Weihbischof keineswegs geradlinig. Vor der Theologie absolvierte Würtz zunächst ein Studium der Rechtswissenschaften, ehe er die Priesterweihe empfing. Mit einer Berufung zum Diözesanbischof habe er keineswegs gerechnet, wenngleich Vorzeichen der Ernennung im Vorfeld spürbar gewesen seien. Erkundigungen des Apostolischen Nuntius im persönlichen Umfeld blieben nicht verborgen, woran auch das päpstliche Geheimnis wenig ändern konnte.
Die Entscheidung für das Bistum Eichstätt traf Würtz dennoch unvorbereitet. Beim erlösenden Anruf Anfang Juli stieg der Vatikanbotschafter direkt humorvoll ein und begrüßte den Kandidaten bereits mit der Titulierung als Bischof von Eichstätt. Am 7. Juli folgte die offizielle Ernennung durch Papst Leo XIV. Die feierliche Amtseinführung des neuen Oberhirten im Eichstätter Dom findet am 4. Oktober statt.
(kna - mg)
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