Suche

Der künftige Eichstätter Bischof Christian Würtz träumte einst davon, Ausgrabungen zu machen. Der künftige Eichstätter Bischof Christian Würtz träumte einst davon, Ausgrabungen zu machen.  (@Peter Cupec)

Ernannter Eichstätter Bischof: Wollte als Kind Archäologe werden

Archäologe in Ägypten oder Handwerker wie die Vorfahren: Der künftige Bischof von Eichstätt, Christian Würtz, hatte als Kind ganz andere Pläne. An diesem Samstag gewährt der 55-jährige Geistliche im Gespräch mit dem „Donaukurier“ Einblicke in seine Jugendträume und die Ereignisse rund um seine Ernennung durch Papst Leo XIV.

Der Weg auf den Bischofsstuhl verlief für den bisherigen Freiburger Weihbischof keineswegs geradlinig. Vor der Theologie absolvierte Würtz zunächst ein Studium der Rechtswissenschaften, ehe er die Priesterweihe empfing. Mit einer Berufung zum Diözesanbischof habe er keineswegs gerechnet, wenngleich Vorzeichen der Ernennung im Vorfeld spürbar gewesen seien. Erkundigungen des Apostolischen Nuntius im persönlichen Umfeld blieben nicht verborgen, woran auch das päpstliche Geheimnis wenig ändern konnte.

Die Entscheidung für das Bistum Eichstätt traf Würtz dennoch unvorbereitet. Beim erlösenden Anruf Anfang Juli stieg der Vatikanbotschafter direkt humorvoll ein und begrüßte den Kandidaten bereits mit der Titulierung als Bischof von Eichstätt. Am 7. Juli folgte die offizielle Ernennung durch Papst Leo XIV. Die feierliche Amtseinführung des neuen Oberhirten im Eichstätter Dom findet am 4. Oktober statt.

(kna - mg)

Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen..

01. August 2026, 11:59