Ein Moment des "Youth Day", mit dem am 19. Februar  in Anaheim in den USA offiziell der 70. Kongress für Religionspädagogik eröffnet wurde. Ein Moment des "Youth Day", mit dem am 19. Februar in Anaheim in den USA offiziell der 70. Kongress für Religionspädagogik eröffnet wurde.

Religionslehrertagung in den USA: Zeit der spirituellen Erneuerung

In einer von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Botschaft hat sich Leo XIV. an die Teilnehmer am 70. Religionspädagogischen Kongress gewandt, der vom 19. bis 22. Februar 2026 in Anaheim, Kalifornien, stattfindet. In dem an den Erzbischof von Los Angeles, José H. Gomez, adressierten Schreiben ruft der Papst zu einer spirituellen Erneuerung und einer authentischen Weitergabe des Glaubens auf.

Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt

Das alljährliche viertägige Treffen steht dieses Jahr unter dem Motto „In Barmherzigkeit gehüllt, erneuerte Hoffnung“ und wird vom Amt für Religionsunterricht der Erzdiözese Los Angeles veranstaltet.

Der Kongress zieht jedes Jahr Tausende von Gläubigen, Pädagogen und Leiter von Seelsorgeeinrichtungen aus den gesamten Vereinigten Staaten und darüber hinaus an, die ihren Glauben durch Workshops, Liturgien, Ausstellungen, Vorträge und spirituelle Feiern vertiefen möchten. Die Veranstaltung, die mehr als 147 Workshops in Englisch, Spanisch und Vietnamesisch anbietet, begann am 19. Februar mit einem Jugendtag und wird noch bis zum 22. Februar andauern.

Der Kongress findet bis zum 22. Februar in Anaheim, Kalifornien, statt.
Der Kongress findet bis zum 22. Februar in Anaheim, Kalifornien, statt.

Gelegenheit der wahren spirituellen Erneuerung

In der vom vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Botschaft betont der Papst die Bedeutung dieser Tage des Gebets, der Fortbildung und der Gemeinschaft als „Gelegenheit für eine wahre spirituelle Erneuerung“. Mit Blick auf die Männer und Frauen, die sich der religiösen Bildung verschrieben haben, stellt Leo XIV. fest, dass „ein authentischer Lehrer den Wunsch nach Wahrheit weckt.“

„Indem ihr eure Beziehung zu Jesus, der die Wahrheit ist (vgl. Joh 14,6), vertieft und in eurem täglichen Leben weiterhin treue und freudige Jünger seid, wird es euch eure Authentizität als Erzieher und Katecheten ermöglichen, das Evangelium so weiterzugeben, dass es zu einer echten Begegnung mit dem Herrn führt und zum Aufbau einer dauerhaften und lebensspendenden Kultur beiträgt,“ richtet sich der Papst an die mit Religionsunterricht betrauten Erzieher.

Jesus schenkt Trost und Kraft

Der Kongress wurde am Donnerstag, 19. Februar, mit einem Tag eröffnet, der speziell den Jugendlichen gewidmet war und unter dem Motto stand: „Wahre Liebe trägt ihr Kreuz“. In seiner Botschaft lädt Leo XIV. die Jugendlichen ein, „ihr Herz für die Liebe Gottes zu öffnen.“ Er erinnert daran, dass diese Liebe Christus dazu gebracht habe, „sich für uns am Kreuz hinzugeben und im Allerheiligsten Sakrament bei uns zu bleiben.“

Den jungen Menschen wünscht Papst Leo, dass ihnen die Erfahrung dieser Konferenz helfen möge, „die eucharistische Gegenwart Jesu als unerschöpfliche Quelle von Trost und Kraft in allen Lebenslagen zu entdecken.“

Abschließend vertraut der Pontifex die Konferenz-Teilnehmer der mütterlichen Fürsprache Mariens, Unserer Lieben Frau von den Engeln, an und erteilt ihnen seinen apostolischen Segen, „Unterpfand der Weisheit, der Freude und der Hoffnung im Herrn.“

Workshops, Erinnerung und Gebet: 70 Jahre Geschichte

Das Programm für Erwachsene umfasst mehr als 147 Workshops, liturgische Feiern, Animationen und einen großen Ausstellungsbereich, in dem Unternehmen, Organisationen, Verlage und Künstler vertreten sind. Eine Sonderausstellung lässt außerdem die Höhepunkte der 70jährigen Geschichte des „Religious Education Congress“ Revue passieren.

(vaticannews – skr)
 

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20. Februar 2026, 19:22