Papst würdigt verstorbenen Kardinal Pengo
In einem Beileidstelegramm an den amtierenden Erzbischof von Dar-es-Salaam, Juda Thaddäus Ruwa’ichi, drückte Leo XIV. seine Trauer aus und zeigte sich dankbar für Pengos „jahrelangen, hingebungsvollen bischöflichen Dienst in verschiedenen Gemeinden“. Er würdigte das Wirken des Kardinals in der Ausbildung von Geistlichen, beim Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar und „nicht zuletzt für den Heiligen Stuhl“.
Kardinal Polycarp Pengo wurde am 5. August 1944 in der Pfarrei Mwazye, Diözese Sumbawanga in Tansania, geboren. 1971 wurde er zum Priester geweiht. Nach Studium und Promotion an der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom kehrte er nach Tansania zurück, wo er in verschiedenen Funktionen tätig war, bis er 1983 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof ernannt wurde.
missio: „Visionärer Kirchenführer“
Kardinal Pengo war auch langjährige Projektpartner des katholischen Hilfswerkes missio München. Dieses würdigte ihn in einer Aussendung als „visionären Kirchenführer“. „Mit ihm ist eine außergewöhnliche und zutiefst inspirierende Persönlichkeit von uns gegangen – ein schwerer Verlust für die Kirche Tansanias, die gesamte Region der ostafrikanischen Bischofskonferenz und auch für missio München“, wird missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber darin zitiert.
„Über all die Jahre war er im offenen Dialog mit uns. Er setzte sich unermüdlich für die Armen und Bedürftigen ein. Ich persönlich hatte die Ehre und das Vergnügen, ihn viele Male zu treffen. Ich war sehr beeindruckt von seiner Theologie, seinem pastoralen Engagement und seiner Orientierung am Menschen“, betonte der missio-Präsident.
Trotz seiner vielen Aufgaben habe Kardinal Pengo nie seine einfache und freundliche Art verloren, sodass ihm von allen Seiten große Wertschätzung entgegengebracht worden sei.
(vatican news/pm – pr)
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