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Papst Leo XIV. könnte bald nach Monaco reisen

Wie das vatikanische Presseamt gegenüber den Agenturen AFP und IMedia bestätigte, wird derzeit eine eintägige Reise von Papst Leo XIV. nach Monaco für Ende März geprüft. Es wäre die zweite Auslandsreise seines Pontifikats. Während dieser Termin kurz bevorsteht, skizzierte der Papst auf dem Rückflug von seiner Libanon-Reise bereits weitreichendere Pläne für Afrika und seine lateinamerikanische Heimat.

Es würde sich um die erste Reise eines Papstes in der Neuzeit ins Fürstentum Monaco handeln. Erst am vergangenen 17. Januar hatte Papst Leo XIV. Prinz Albert von Monaco in Audienz empfangen.

Offizielle Ankündigungen zu anderen Zielen gibt es bisher allerdings nicht, auch wenn Ortsbischöfe in Spanien und Peru bereits Hoffnungen auf einen Besuch geweckt hatten. Eine Reise in die USA, von der Agenturen berichteten, wurde unterdessen durch den Pressesprecher dementiert.

Algerien: Auf den Spuren des Heiligen Augustinus

Im Gespräch mit der Journalistin Elisabetta Piqué während des Rückflugs aus dem Libanon wurde der Papst deutlich konkreter, was seine persönlichen Ambitionen angeht. Sein Blick richtet sich insbesondere auf den afrikanischen Kontinent.

„Persönlich hoffe ich, nach Algerien zu reisen, um die Orte aus dem Leben des Heiligen Augustinus zu besuchen“, erklärte Leo XIV. Er betonte, dass es ihm dabei um mehr als eine Pilgerreise gehe: „Es geht darum, den Dialog fortzuführen und Brücken zwischen der christlichen und der muslimischen Welt zu bauen.“ Der Heilige Augustinus sei dafür die ideale Schlüsselfigur, da er in Algerien als „Sohn der Heimat“ hochverehrt werde.

Sehnsucht nach Lateinamerika

Auch eine Rückkehr auf seinen Heimatkontinent scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wenngleich die logistischen Details noch offen sind. Der Papst gab unumwunden zu, dass Argentinien und Uruguay bereits sehnsüchtig auf eine Visite warten würden.

„Ich würde sehr gerne Lateinamerika besuchen“, so der Papst. „Ich denke, auch Peru wird mich empfangen! Und wenn ich erst einmal dort bin, liegen viele Nachbarländer nah.“ Er mahnte jedoch zur Geduld: „El proyecto no está definido“ – das Projekt sei noch nicht endgültig definiert, sagte er auf der Fliegenden Pressekonferenz aus dem Rückflug vom Libanon nach Rom.

(vatican news)

 

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10. Februar 2026, 17:35