3. Juli: Papst Leo erhält US-Preis für Freiheitsrechte
Mit der Auszeichnung würdigt das Zentrum das Engagement des Pontifex für Religionsfreiheit, Gewissensfreiheit und Meinungsfreiheit weltweit – Grundrechte, die auch im Ersten Zusatzartikel der US-Verfassung verankert sind. Die Begründung verweist ausdrücklich auf Leos Einsatz „für marginalisierte Gemeinschaften, darunter religiöse Minderheiten und Menschen, die von Konflikten betroffen sind“. Vatikan-Pressesprecher Matteo Bruni erklärte, Leo XIV. sei für die Ehrung „zutiefst dankbar“.
Die Verleihung der Medaille an den Papst findet in Philadelphia statt, der historisch ersten Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Am 4. Juli selbst, der in den USA in diesem Jahr mit besonders aufwändigen Paraden, Konzerten, Feuerwerk und Flugshows begangen wird, besucht Papst Leo die italienische Insel Lampedusa. Die Vatikanmedien übertragen sowohl Leos Dankesrede für die US-amerikanische Preisverleihung am 3. Juli als auch seine Visite auf Lampedusa am 4. Juli live.
Die „Liberty Medal“ geht jährlich an Persönlichkeiten, die sich mit Mut und Überzeugung für Freiheit und Menschenrechte einsetzen. Sie wurde 1988 im Zusammenhang mit dem zweihundertjährigen Jubiläum der US-Verfassung ins Leben gerufen.
Unter den bisherigen Trägern der Liberty Medal sind der südafrikanische Freiheitskämpfer und spätere Präsident Nelson Mandela, die pakistanische Bildungsaktivistin Malala Yousafzai, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij sowie die langjährige Richterin am Obersten Gerichtshof der USA Ruth Bader Ginsburg. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Jahren unter anderem auch der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan, der britische Ex-Premierminister Tony Blair und der amerikanische Regisseur Steven Spielberg mit der Auszeichnung geehrt.
(vatican news – gs)
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