Papst würdigt im Libanon getöteten Pfarrer: Friedensgebet für Nahost
Der getötete maronitische Seelsorger wird an diesem Mittwoch bestattet. Papst Leo würdigte ihn bei seiner Generalaudienz als „wahren Hirten“.
„Heute findet in Qlayaa im Libanon die Beerdigung von Pater Pierre El Raii statt, dem maronitischen Pfarrer eines der christlichen Dörfer im Südlibanon, die in diesen Tagen erneut das Drama des Krieges erleben. Ich bin in dieser schweren Zeit dem gesamten libanesischen Volk nahe. Auf Arabisch bedeutet ,El raii‘ (Alrai) ,Hirte‘. Pater Pierre war ein wahrer Hirte, der seinem Volk stets mit der Liebe und Opferbereitschaft Jesu, des Guten Hirten, zur Seite stand. Sobald er hörte, dass einige Gemeindemitglieder bei einem Bombenangriff verletzt worden waren, eilte er ohne zu zögern zu ihnen, um ihnen zu helfen. Möge der Herr sein vergossenes Blut zum Samen des Friedens für den geliebten Libanon machen.“
Gebet für Frieden
Mit Blick auf die fortdauernde Gewalt und Eskalation im Nahen Osten erneuerte der Papst seinen Aufruf zum Gebet um Frieden:
„Liebe Brüder und Schwestern, lasst uns weiterhin für den Frieden im Iran und im gesamten Nahen Osten beten, insbesondere für die zahlreichen zivilen Opfer, darunter viele unschuldige Kinder. Möge unser Gebet den Leidenden Trost spenden und ein Samenkorn der Hoffnung für die Zukunft sein.“
Angesichts der Bombardierungen hatte sich der libanesische Außenminister zuletzt an den Heiligen Stuhl mit Bitte um Unterstützung für die Christen im Südlibanon gewandt. Kardinalstaatssekretär Parolin warnte vor einem Flächenbrand im Nahen Osten.
(vatican news – pr)
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