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Die litauische Premierministerin Inga Ruginienė und Papst Leo XIV. Die litauische Premierministerin Inga Ruginienė und Papst Leo XIV.  (@VATICAN MEDIA)

Papst empfängt Litauens Premierministerin Ruginienė

In einer Phase anhaltender globaler Instabilität hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag die litauische Premierministerin Inga Ruginienė zu einer Privataudienz im Apostolischen Palast empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die verheerenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die dringende Suche nach diplomatischen Lösungen zur Beendigung des Blutvergießens.

Nach dem persönlichen Austausch mit dem Papst traf die Regierungschefin Litauens mit Erzbischof Paul Richard Gallagher zusammen, dem Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten und Internationalen Organisationen.

Würdigung des kirchlichen Engagements

In einer offiziellen Pressemitteilung des Heiligen Stuhls wurden die „guten bilateralen Beziehungen“ zwischen dem Vatikan und Litauen hervorgehoben. Das Treffen im Staatssekretariat verlief laut Bericht in einer herzlichen Atmosphäre. Dabei wurde insbesondere der „positive Beitrag der katholischen Kirche für die Würde des Menschen und das Gemeinwohl der Gesellschaft“ gewürdigt.

Fokus auf internationale Konfliktherde

Der Schwerpunkt der Gespräche lag jedoch auf der aktuellen Weltlage. Angesichts der direkten Nachbarschaft Litauens zum russischen Einflussgebiet und der damit verbundenen Sicherheitsrisiken nahm der Krieg in der Ukraine breiten Raum ein. Auch die instabile Lage im Nahen Osten wurde detailliert erörtert.

„Während des Gesprächs im Staatssekretariat wurde die Hoffnung geäußert, dass auf allen Ebenen Anstrengungen unternommen werden, um diplomatische Lösungen zu finden, die den Krieg beenden“, heißt es in der Note des Vatikans. Sowohl das Kirchenoberhaupt als auch die Premierministerin unterstrichen die Notwendigkeit, internationale Mechanismen zur Friedensfindung zu stärken.

(vatican news - mg)

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07. März 2026, 11:52