Caritas Österreich warnt vor wachsender Not von Arbeitslosen
„Die Lage am Arbeitsmarkt ist angespannt, die Zahl der arbeitssuchenden Personen steigt - und gleichzeitig stehen viele vor massivem finanziellen Druck durch hohe Lebenshaltungskosten“, teilte das Hilfswerk an diesem Donnerstag mit.
Besonders kritisch sei die Situation für Langzeitbeschäftigungslose. „Von aktuell mehr als 100.000 Betroffenen ist über die Hälfte armutsgefährdet“, betonte Tödtling-Musenbichler. Zudem gebe es „einen überdurchschnittlichen Anstieg bei arbeitslosen Frauen“, was zusätzliche sozialpolitische Herausforderungen mit sich bringe.
Die von der Bundesregierung angekündigten zusätzlichen Mittel von 100 Millionen Euro für den Arbeitsmarkt wertete die Caritas-Präsidentin als wichtigen Schritt, mahnte jedoch zur Eile bei der Umsetzung. Darüber hinaus fordert die Caritas strukturelle Verbesserungen bei Sozialleistungen.
Die Caritas äußerte sich zum „Tag der Arbeitslosen“. Er wird in Österreich jährlich rund um den 30. April begangen und rückt die Situation arbeitssuchender Menschen in den Fokus.
(kap – bp)
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