Papst sendet Trostbotschaft an Christen im Südlibanon
Die am Ostersonntag auf Französisch verfasste Botschaft, die an diesem Dienstag, dem 7. April, veröffentlicht wurde, ist von Kardinal Parolin im Namen des Papstes unterzeichnet. Sie bekundet die Verbundenheit des Papstes mit den christlichen Bevölkerungsgruppen im Südlibanon, deren Dörfer von der israelischen Armee bombardiert werden. „Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. freut sich, Ihnen an diesem Ostertag und angesichts der dramatischen Umstände, die Sie erleben, seine väterliche Nähe und Zuneigung bekunden zu können“, heißt es in der Botschaft an die Bewohner von Debel, einem der letzten noch bewohnten Dörfer im Gebiet von Bint Jbeil.
Leo XIV. wolle sein Mitgefühl und seinen Trost „allen Christen im Südlibanon und allen Menschen, die unter den Folgen des Krieges leiden“, aussprechen. In ihrem Leid, ihrer Erfahrung von Ungerechtigkeit und Verlassenheit seien die Menschen Jesus besonders nahe, denn zu Ostern habe Jesus „die Mächte des Bösen besiegt“. „Verliert also nicht den Mut!“, so Leo XIV.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Botschaft des Papstes sollte ein humanitärer Konvoi, der unter anderem von Caritas Libanon und dem Hilfswerk Œuvre d’Orient organisiert worden war, im Dorf Debel eintreffen, musste jedoch etwa zehn Kilometer vor dem Dorf umkehren. Begleitet wurde der Konvoi von Erzbischof Paolo Borgia, dem Apostolischen Nuntius im Libanon.
Der Süden des Libanon ist derzeit besonders von den militärischen Auseinandersetzungen des Kriegs zwischen Israel und dem Iran betroffen. Leo XIV. hatte den Libanon im Zug seiner ersten Auslandsreise im Herbst 2025 besucht.
(vatican news – gs)
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