Diplomatische Zeichen der Verbundenheit: Schweizer Bundespräsident bei Papst Leo XIV.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In einer herzlichen Gesprächsatmosphäre wurde die hohe Qualität der bilateralen Beziehungen gewürdigt. Ein besonderes Augenmerk galt dabei dem „treuen und professionellen Dienst“ der Päpstlichen Schweizergarde, die seit Jahrhunderten ein lebendiges Bindeglied zwischen der Schweiz und dem Heiligen Stuhl darstelle, heißt es in der Medienmitteilung des vatikanischen Presseamtes. Neben den institutionellen Fragen erörterten die Gesprächspartner auch Themen von internationalem Gewicht. Angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage standen insbesondere die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten im Fokus. Beide Seiten bekräftigten ihren festen Willen, auf multilateraler Ebene eng zusammenzuarbeiten, um die Förderung des Friedens aktiv voranzutreiben.
Vereidigung der neuen Schweizergardisten
Dieser diplomatische Austausch ist Teil des feierlichen Rahmens für die Vereidigung der neuen Gardisten, die an diesem Mittwochnachmittag im Vatikan stattfindet. Bereits am Dienstagnachmittag begannen die Vorbereitungen auf diesen festlichen Akt mit tief verwurzelten Traditionen. In der Kirche des Campo Santo Teutonico versammelten sich die Gardisten zu einer feierlichen Vesper, die dem geistlichen Innehalten diente. Ein bewegender Moment war zudem die Kranzniederlegung zu Ehren der verstorbenen Kameraden, mit der die Schweizergarde ihre tiefe Verbundenheit zu ihrer Geschichte und ihrem Auftrag zum Ausdruck brachte.
An diesem Mittwochnachmittag übertragen wir live und mit deutschem Kommentar die diesjährige Vereidigungsfeier im Vatikan. Die Übertragung beginnt um ca. 16.55 Uhr und wird über die üblichen Kanäle zu sehen und hören sein.
(vatican news)
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