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Eine seit Jahren ersehnte Umarmung Eine seit Jahren ersehnte Umarmung  (@Vatican Media)

Madrid: Olga umarmt den Papst

Den Papst umarmen und heilig werden: Seit Jahren hat in Madrid eine junge Frau mit Behinderung, Olga, diesen Wunsch geäußert. Das mit der Umarmung hat schonmal geklappt.


Papst Leo traf am ersten Tag seiner Spanienreise in Madrid eine Gruppe von etwa 40 Kranken und Menschen mit Handicap, die von katholischen Hilfsorganisationen und dem Erzbistum Madrid betreut werden - unter ihnen Olga. Und es kam zu der seit Jahren ersehnten herzlichen Umarmung mit dem Kirchenoberhaupt. Die heute 23-jährige junge Frau war als Kind aus einem russischen Waisenhaus von einem Ehepaar aus Madrid adoptiert worden, seit Jahren sprach sie von ihrem Wunsch: „den Papst umarmen und heilig werden“. Eine Begegnung Olgas mit Papst Franziskus war schon vereinbart, kam aber wegen der Erkrankung des argentinischen Papstes im Februar 2025 nicht mehr zustande. Leo XIV. zeigte sich gerührt von der Begegnung mit der jungen Frau.

Viele Medienschaffende

„Möge Madrid auch weiterhin eine gastfreundliche und integrationsfördernde Stadt bleiben“

Eine erstaunliche Zahl von Medienschaffenden, etwa 500, hatte sich für die Fronleichnamsmesse an diesem Sonntag mit Papst Leo in Madrid akkreditiert. Viele von ihnen kamen aus dem Ausland, auch aus Peru waren Journalisten angereist. Vor der Messe trug sich der Papst ins Ehrengästebuch der Stadt Madrid ein, und der Bürgermeister überreichte ihm symbolisch den Goldenen Schlüssel der spanischen Hauptstadt. „Möge Madrid auch weiterhin eine gastfreundliche und integrationsfördernde Stadt bleiben, in der das gesellschaftliche Leben von echten menschlichen Werten geprägt ist“, schrieb Papst Leo in das Ehrengästebuch.

Am Sonntagnachmittag wollte sich Leo privat mit den Angehörigen des Augustinerordens in der Nuntiatur treffen, wo er auch übernachtet. Die Begegnungen auf Reisen mit den Mitbrüdern des jeweiligen Gastlandes waren schon unter dem Jesuitenpapst Franziskus (2013-2025) zum Standard geworden.

Mit Antonio Banderas in der früheren Stierkampfhalle

Sonntagnachmittag um 18 Uhr tritt Leo auf die äußerst lebendige Kulturszene Spaniens. Sprechen wird unter anderem der spanische Hollywood-Schauspieler Antonio Banderas, ein Katholik, der sich öffentlich zu seinem Glauben bekennt und jährlich an den großen Karwochenprozessionen in seiner Heimatstadt Málaga teilnimmt. Die Begegnung mit dem Papst umfasst auch die Welt des Sports, der Arbeit und der Wirtschaft. Sie findet in Madrid in der sogenannten Movistar Arena statt, einer früheren Stierkampfarena, heute eine Mehrzweckhalle, in der viel Basketball gespielt wird. Die Arena bietet Platz für bis zu 17.000 Zuschauer.

(vatican news – gs)

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07. Juni 2026, 12:16